Trickbetrüger schmieren Autofahrer aus

Lokales
Hirschau
07.09.2015
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"Trickbetrüger werden immer einfallsreicher", kommentiert Polizeisprecher Dieter Muschler einen Fall, der sich am Samstag gegen 18.30 Uhr ereignete. Unter dem Vorwand, ein Bruder sei im Krankenhaus und sie könnten kein Geld in Form von Euros abheben, hielten zwei Betrüger einen 66-Jährigen an und erleichterten ihn um 200 Euro. Als sie merkten, dass ihr Opfer den Trick durchschaut hatte, machten sie sich aus dem Staub.

Der 66-Jährige war auf der Kreisstraße AS 18 unterwegs. Kurz vor Ehenfeld hielten ihn zwei Insassen eines Opel Astra mit rumänischer Zulassung an. Einer der Männer bat ihn, 2000 rumänische Lei in 200 Euro umzutauschen. Der Unbekannte hielt ihm eine Umrechnungstabelle unter die Nase und täuschte dem 66-Jährigen vor, dass er bei einem späteren Bankumtausch einen höheren Eurobetrag erzielen würde. Der Senior ließ sich auf das Geschäft ein übergab dem Fremden die 200 Euro.

Nun trat der zweite Unbekannte in Aktion und wollte von dem 66-Jährigen die gleiche Summe rumänischer Lei gewechselt haben. Der wollte die Bitte aufgrund des in Aussicht gestellten Gewinns offenbar nicht abschlagen und fuhr - mit dem Astra im Schlepptau - zu einer Hirschauer Bank, um die 200 Euro abzuheben. Auf dem Weg dorthin fiel ihm allerdings ein weiterer Wagen mit rumänischer Zulassung auf, dessen Insassen ebenfalls Autofahrer anhielten. Das kam ihm dann doch spanisch vor. Als die Fremden bemerkten, dass der Senior wendete, um die Sache aufzuklären, machten sie sich mit ihrem Astra schleunigst in Richtung Schnaittenbach aus dem Staub.

Wie sich hinterher herausstellte, handelt es sich bei den ausgehändigten Scheinen um völlig wertlose rumänische Banknoten, die sich nicht mehr im Zahlungsverkehr befinden. Die Polizei vermutet, dass die Unbekannten mit ihrer Masche weiterhin unterwegs sind.
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