Viel los auf den vier Strecken

Vorsitzender Felix Fischer (rechts), Stellvertreter Christian Renner (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Hermann Falk (Dritter von rechts) zeichneten die stärksten Wandergruppen mit Ehrenpreisen aus. Bild: u
Lokales
Hirschau
16.06.2015
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Wandern ist keineswegs out, sondern nach wie vor in. Sichtbarer Beleg dafür war der 45. Internationale Hirschauer Volkswandertag. Er lockte am Wochenende bei idealem Wetter hunderte bewegungshungrige Menschen in die Kaolinstadt.

Das Führungs- und Helferteam um Vorsitzenden Felix Fischer sorgte für eine perfekte Organisation. Die von den Streckenwarten Michael Flierl und Manfred Kindzorra ausgesuchten Routen waren ganz nach dem Geschmack der Wanderfreunde. 39 auswärtige und vier örtliche Vereine waren der Einladung gefolgt. Bürgermeister Hermann Falk, sein Stellvertreter Josef Birner und CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger stellten ihre körperliche Fitness unter Beweis. Sie legten die Zehn-Kilometer-Strecke auf Schusters Rappen zurück. Das Bauhofgelände samt Fahrzeughalle erwies sich als idealer Start- und Zielort. Während andernorts meist nur drei oder zwei Strecken angeboten werden, standen in Hirschau vier Varianten über 5, 10, 15 und 20 Kilometer zur Auswahl. Sie führten in den Südosten und boten interessante Ein- und Ausblicke in die idyllischen Weiher-, Bach- und Waldlandschaften sowie in die typischen Krater des Abbaugebietes.

Herrliche Aussicht

Die kürzeste Strecke führte nach den Kaolingruben am Monte Kaolino entlang, danach dem Weitzendorfer Bach folgend zum Parkplatz Monte und über den Geh- und Radweg an der AS 18 zurück zum Ziel. Die Zehn-Kilometer-Route folgte ab dem Monte dem Geopark. Weiter ging es am Vorderen vorbei über den Hinteren Wenzelberg zur Hauptverpflegungsstelle am Aussichtspunkt zwischen Weiher und der Fensterbachquelle. Zurück ging es Richtung Weiher, den Wenzelberg hinab, am Klettergarten vorbei zum Monte-Parkplatz und über den Geh- und Radweg zum Ziel.

Die großen Wanderungen stellten wegen ihrer Länge und der Steigungen hohe Anforderungen. Sie waren zunächst identisch mit der Zehner-Distanz, führten zur "Faberschlemm" in Schnaittenbach und stiegen an zur Fensterbachquelle. Dort zweigte die 15-Kilometer-Route in Richtung Wiedenholz ab. Sie erreichte über den Gipfel des Hinteren Wenzelberges die Verpflegungsstelle. Die 20-Kilometer-Tour führte von der Fensterbachquelle nach Osten, erreichte am Rotbühl-Gipfelkreuz den höchsten Punkt des Landkreises. Von der "Arberwiese" hatte man eine herrliche Aussicht. Über den Rotbühlsender und den Hainstetter Wald ging es zurück in Richtung Weiher und zum Ziel. Dort konnte jeder sein Kaloriendefizit am Grillstand oder am Kuchenbüfett ausgleichen.

Bei der Preisverleihung dankte Vorsitzender Felix Fischer dem Helferteam. Bürgermeister Hermann Falk gratulierte zur gelungenen Veranstaltung. "Wandern macht Spaß, es befreit von Stress und Hektik", meinte Falk. Er war sich sicher, dass sich die Gäste wohl gefühlt hätten. "Vielleicht kommt nun der eine oder andere auch ohne Wandertag in die Stadt."

Ehrenpreise vergeben

Gemeinsam mit Fischer nahm Falk die Auszeichnung der stärksten Wandergruppen vor. Bei den auswärtigen Vereinen erhielten Ehrenpreise: 1. WF Amberg, 2. WF Teunz, 3. DJK Ursensollen, 4. WF Kümmersbruck, 5. WF Neunburg vorm Wald. Die Ehrenpreise für die örtlichen Gruppen gingen an: 1. Heimat- und Trachtenverein, 2. Conrad-Sportverein, 3. CSU-Ortsverband, 4. Kleingartenverein.
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