Von A bis Z spannende Wettkämpfe gab es bei der 13. Stadtmeisterschaft im Schwimmen. Unter dem Motto "Hirschau schwimmt" wurde sie wieder vom TuS im Freibad am Monte Kaolino ausgetragen.
Eine Stadt geht ins Wasser

Spannende Wettkämpfe gab es im Freibad am Monte Kaolino bei den Hirschauer Stadtmeisterschaften im Schwimmen. Vorsitzender Georg Gebhardt (vorn, rechts) dekorierte die strahlenden Sieger mit Medaillen. Bild: u
Lokales
Hirschau
30.07.2015
21
0
(u) Vorsitzender Georg Gebhardt hatte zu Beginn eine angenehme Pflicht zu erfüllen. Er gratulierte Karl Schneider zum Gewinn der Bayerischen Meisterschaft der Masters-Schwimmer über 100 Meter Brust. Schneider hatte sich den Meistertitel vor einer Woche in Fürth in der Altersklasse 80 geholt.

Erfreut war der Vorsitzende darüber, dass wieder zahlreiche Campinggäste für die Rennen gemeldet hatten. Knapp zwei Stunden lang kämpften die Schwimmer in den Einzel- und Staffelkonkurrenzen um Gold, Silber und Bronze. Startberechtigt war, wer in Hirschau wohnt oder arbeitet, einem örtlichen Verein angehört oder auf dem Monte-Campingplatz seinen Urlaub verbringt.

Tagesbestzeit bei den Jungen und Herren schwamm mit Niklas Schenzel ein Eigengewächs des Schwimmvereins. Er schlug über 50 Meter Freistil nach 30,59 Sekunden an. Bei den Damen lag mit Conny Ozga ein Campinggast vorn. Sie war über 50 Meter Freistil nach 30,16 Sekunden am Ziel. Überhaupt wurde die Meisterschaft zu kleinen Ozga-Festspielen. Die Camper-Familie Jörg, Gisela, Conny und Julia Ozga holte sich sieben Einzelmeistertitel und gewann zudem die Gaudistaffel-Konkurrenz. Mit Hannelore Reichelt, deren Mann aus Sulzbach-Rosenberg stammt, war in der Altersklasse 60 bis 99 sogar eine ehemalige deutsche Meisterin am Start. Die heutige Trainerin des SC Hellas Einbeck schwamm über 50 Meter Freistil mit 37,85 Sekunden eine ausgezeichnete Zeit.

Bei den Gaudistaffeln über dreimal 50 Meter hatten die Athleten nicht nur ihre Schwimmkunst, sondern auch Trinkfähigkeit zu beweisen. Der folgende Staffelpartner durfte erst ins Wasser, wenn der Vorgänger am Ziel sein mit 0,1 Liter gefülltes Gefäß geleert hatte. Als schnellste Schwimmer und beste Trinker unter den sechs Teams erwies sich das Familientrio "Die krasse Herde". Julia, Jörg und Conny Ozga waren nach 1:46,32 Minuten im Ziel. Platz zwei belegte das Team Freeday (Niklas Schenzel, Julian Wolf und Norbert Schenzel) in der Zeit von 2:10,50 Minuten vor den Sahnehäubchen in der Besetzung Vanessa Lang, Annika Köck und Nicole Ott (2:22,91 Minuten).

Bei den Luftmatratzenrennen über eine Distanz von 25 Metern gingen 22 Teilnehmer an den Start. Schnellstes Kind war Laura Meier (22,68 Sekunden), bei den Jugendlichen war dies Niklas Schenzel (17,53). Gefragt war auch der für Kleinkinder im Nichtschwimmerbecken eingerichtete Parcours. Die Kleinen erhielten Urkunden dafür, dass sie Ringe auftauchen, eine Rolle vorwärts im Wasser vollführen und einen Gegenstand auf dem Schwimmbrett balancieren konnten.

Dass die Veranstaltung zu einer Werbung für den Schwimmsport wurde, daran hatten die zahlreichen Helfer aus den Reihen der TuS-Schwimmabteilung maßgeblichen Anteil. Sie stellten Starter und Zeitnehmer und sorgten ab Mittag für Getränke und Essen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.