Vorschulkinder spielerisch Erste Hilfe nahebringen
Wenn der Teddy ein Pflaster braucht

Unbefangene Fürsorglichkeit ist eigentlich ein typisch kindlicher Zug, der spielerisch durchaus in die Bahnen des richtigen Reagierens in Erste-Hilfe-Situationen gelenkt werden kann. Bild: ads
Lokales
Hirschau
02.01.2015
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Nicht mit einer großen Feier, sondern pädagogisch ausgerichteten Projekten feierte der Marien-Kindergarten "Haus des Kindes" sein 20-jähriges Bestehen. Eines der Angebote war ein Erste-Hilfe-Tag, wobei für die Kinder der Regenbogengruppe das Betreuungspersonal eigenständig ein altersgerechtes Konzept erarbeitet hatte.

Mit Spielen, Bilderbüchern und Rollenspielen wurde der "Ernstfall" geübt und für die Vorschulkinder extra ein "Trau-Dich"-Kurs mit Andrea Saalfrank vom Rotem Kreuz organisiert. Animierend wurden sie an das Thema "Helfen" herangeführt. Sie sollen lernen, sich Gefahren bewusst zu machen und in Notfallsituationen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auch einzusetzen. Den Mädchen und Buben machte es offenbar viel Spaß, vor allem, sich gegenseitig zu verarzten. Auch das Verbinden der eigenen Kuscheltiere kam sehr gut an.

Am Ende des Kurses überreichte Saalfrank jedem teilnehmenden Kind einen "Trau-Dich"-Ausweis mit Malbuch, Luftballon und Bonbons. Noch in diesem Monat besucht das Rote Kreuz die Einrichtung erneut. Dann wird Saalfrank einen weiteren Kurs für Mädchen und Buben der Schulkindbetreuung anbieten.
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