Wenn alle zusammenwirken, wird Hilfe möglich. Das erfuhren die in Hirschau lebenden Asylbewerber, denen der Wunsch, einmal Regensburg zu besuchen, erfüllt wurde.
Gemeinsam wird Hilfe möglich

Die Asylbewerber bewunderten bei ihrem Ausflug nach Regensburg auch den Dom. Mit dabei die Deutsch-Lehrkräfte Kornelia Köppl (Dritte von rechts), Michael Meindl (Siebter von rechts) und als Mitsponsor, Fahrer und Helfer Günther Schuster von den Freien Wählern (Zweiter von links). Bild: ind
Lokales
Hirschau
21.02.2015
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(ind) Im Deutschunterricht für Asylbewerber, den Kornelia Köppl und Michael Meindl in Hirschau geben, steht auch Heimatkunde auf dem Programm. Dabei baten die Flüchtlinge, die alte Römerstadt Regensburg und deren Sehenswürdigkeiten kennenlernen zu dürfen.

Die Lehrkräfte wollten diesem Wunsch zwar nachkommen, doch schien das Vorhaben an den Kosten zu scheitern. Doch weil die Stadt Hirschau ihren Stadtbus kostenlos zur Verfügung stellte, die Sozialstation ein Auto auslieh und die Benzinkosten übernahm und die Freien Wähler die gemeinsame Verpflegung spendierten, wurde der Ausflug möglich. Steinerne Brücke, historische Wurstkuchl oder Neupfarrplatz - an allem waren die Asylbewerber sehr interessiert und wollten es genau wissen.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu Altem Rathaus und Dom, wo ihnen die Bedeutung der religiösen Symbole erklärt wurde. Das Haupttor des römischen Legionslagers Castra Regina, die Porta Praetoria, mit den großen Steinquadern und den mächtigen Rundbögen beeindruckte die Asylbewerber besonders.
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