Bei CSU-Bürgergespräch fordern Krondorfer Überholverbot an der Einmündung in die B 14
Gefährliche Einmündung in B 14

Politik
Hirschau
02.05.2016
7
0

Mit stattlichen Zahlen warteten Bürgermeister Hermann Falk und Fraktions-Chef Hans-Jürgen Schönberger beim CSU-Bürgergespräch in Krondorf auf. Stadt- und Stiftungshaushalt umfassen knapp 24,8 Millionen Euro. Die zum Etatausgleich nötige Kreditaufnahme von 1,7 Millionen wurde angesichts der vielen Aufgaben als vertretbar bewertet.

Krondorf. (u) Schönberger gab bei dem Treffen im Feuerwehrhaus zu bedenken, dass sich zwar der Schuldenstand auf 1506 Euro pro Einwohner erhöhe, jedoch durch die vorgesehenen Investitionen in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro werterhaltende und wertsteigernde Vermögenswerte geschaffen werden.

Bürgermeister Falk hob bei der Präsentation der Haushaltsdaten hervor, dass Hirschau mit seiner Pro-Kopf-Steuerkraft von 1010 Euro auf Platz eins im Landkreis liege. Den Ausbau der Breitbandversorgung lasse sich die Stadt 50 000 Euro kosten. Laut Falk wurden neben Ehenfeld, Kindlas, Rödlas, Massenricht, Urspring und Steiningloh auch Krondorf und Burgstall erschlossen und erhalten hohe Bandbreiten von bis zu 60 000 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Download.

Bereits zu bestellen


Wer mehr Geschwindigkeit benötigt, könne einen Anschluss mit 60 000 Kbit/s im Download und 6000 Kbit/s im Upload bekommen, jedoch nur in Ehenfeld, Massenricht, Rödlas und Krondorf. Künftig würden noch höhere Bandbreiten möglich sein. Für Wenigsurfer gebe es eine Einstiegs-Bandbreite von 10 000 Kbit/s mit und ohne Telefonie. Die Bürger könnten die Anschlüsse bereits bestellen und alle Informationen bei der Firma Jobst DSL direkt abklären.

Nicht ganz zufrieden waren die Besucher mit der neuen Parkregelung in der Innenstadt, besonders vor dem Werkmarkt. Dort gilt ein eingeschränktes Halteverbot. Schönberger plädierte dafür, die Situation über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Dann sollte man über eventuell machbare Änderungen diskutieren. Insgesamt gebe es nach der Neugestaltung der Innenstadt weniger Parkplätze. Nach Auskunft der CSU-Vertreter hat man sich in Sachen Marktplatzbrunnen für eine nachhaltige, 235 000 Euro teure Ausführung in Granit entschieden. Die Fertigstellung sei für 2017 vorgesehen. Auf die Aufschrift Lalehaus werde verzichtet.

Positiv beantwortet werden konnte die Frage nach dem Ausbau eines Verbindungswegs zwischen Josefstraße und Innenstadt. Die Planungen seien im Laufen und sollen in Absprache mit dem Besitzer des ehemaligen Müller-Anwesens umgesetzt werden.

Von besonderem Interesse waren für die Krondorfer und Burgstaller ortspezifische Themen, wie der Antrag auf Erneuerung des Fußbodens im Krondorfer Feuerwehrhaus. Er soll laut Falk dem Bauausschuss zeitnah vorgelegt werden. Kümmern will sich das Stadtoberhaupt um das Eindringen von Wasser durch die bleiverglasten Fenster der Kapelle in Burgstall. Sorgen bereitet die Situation an der Einmündung in die B 14. Durch die Verbreiterung der Fahrbahn sei eine gefährliche Verkehrssituation entstanden, weil aus Richtung Hirschau keine Fahrbahnmarkierung und kein Verkehrsschild auf die Abzweigung nach Burgstall hinweist. Um brenzlige Situationen zu vermeiden, wurde ein Überholverbot in diesem Bereich vorgeschlagen. Das Anliegen soll ein Thema bei der nächsten Verkehrsschau sein. Leichter und schneller zu beheben ist, dass am Gemeindeverbindungsweg Krondorf-Burgstall im Zuge des Kanalbaus Erdreich abgerutscht ist.

Gutes Verhältnis


Wie Ortssprecher Josef Biehler erklärte, erbringen die Krondorfer angesichts des guten Verhältnisses zur Stadt gerne Leistungen wie das Mähen von rund 2500 Quadratmetern stadteigenem Grund auf dem Dorfplatz und rund um Feuerwehrhaus und Kapelle. Falk wusste dieses Engagement zu würdigen: "Krondorf wie Burgstall sind funktionierende Dorfgemeinschaften, denen die Stadt gerne zur Seite steht."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.