Bereit für Gespräche
Bürgerbegehren doch in der Schwebe

Politik
Hirschau
08.06.2016
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Bevor die Einzelhändler aus der Hirschauer Innenstadt ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen, möchten sie einen Termin mit Bürgermeister Hermann Falk abwarten. Das Stadtoberhaupt hatte Gesprächsbereitschaft signalisiert, informierte der Sprecher der Initiative, Wolfgang Stöhr, auf Nachfrage der AZ. Der Betreiber eines Reisebüros am Marktplatz und einige Anlieger wollen mehr markierte Parkflächen in der Innenstadt. Ein aktueller Beschluss des Stadtrates weist den Platz als "verkehrsberuhigten Geschäftsbereich" aus. Wo früher Parken erlaubt war, werden mittlerweile Knöllchen verteilt. Einige Einzelhändler hatten sich zusammengetan, um die Möglichkeiten eines Bürgerbegehrens zu eruieren (wir berichteten). Ihre Forderung: Zwischen 15 und 20 zusätzliche Kurzzeitparkplätze, auf denen man maximal 30 Minuten stehen bleiben darf. " An und für sich pflegen wir ein gutes Verhältnis", beschrieb Wolfgang Stöhr seinen Draht ins Rathaus, "am Dienstag setzen wir uns zusammen und schauen, ob es einen Weg der gütlichen Einigung gibt". Das Bild dokumentiert die Situation in der neuen, verkehrsberuhigten Hirschauer Innenstadt. Wer sich nur wenige Minuten dort aufhält, wird Zeuge einiger Ordnungswidrigkeiten. Das blaue Auto dürfte an dieser Stelle eigentlich nicht parken. Die Anlieger wollen deshalb für diese Seite Kurzzeitparkplätze, zur Not eben auch per Bürgerbegehren. Bild: roa

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