Feuerwehrhaus in Weiher ist dringend sanierungsbedürftig
Unzumutbar: Alt und eng

Weiher braucht ein neues Feuerwehrhaus. Zu dieser Überzeugung kamen die Hirschauer SPD-Stadträte bei einer Besichtigung des alten Gerätehauses (von links): .2. Bürgermeister Josef Birner, Ortssprecher Karl Hanauer, 2. Kommandant Manfred Heinrich, 2. Vorsitzender Michael Reif, Stadträtin Karin Waldhauser, Kommandant Norbert Stangl, Stadtrat Stefan Bauer, Günther Amann, Rudi Wild und Wolfgang Bosser. Bild: ag
Politik
Hirschau
29.01.2016
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Das Feuerwehrhaus in Weiher ist dringend sanierungsbedürftig. Davon überzeugten sich die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion bei einer Besichtigung des Gebäudes.

Weiher. Die Weiherer Feuerwehr habe fast 50 Mitglieder, berichtete Kommandant Norbert Stangl. Von Jung bis Alt sei alles vertreten. Damit sei der Verein ein wichtiges Element des Gemeinschaftslebens im Ort.

"Wir können unsere Mitglieder doch nicht zu jeder Ausbildung nach Hirschau schicken", meinte 2. Kommandant Manfred Heinrich mit Blick auf den überalterten Zustand des Gebäudes und die beengten Verhältnisse auf dem Übungsgelände.

Umziehen in Fahrzeughalle


Es fehle ein Sanitärraum ebenso wie ein Gemeinschaftsraum für Schulungen oder Besprechungen. Die persönliche Schutzausrüstung sei in der Fahrzeughalle untergebracht. Umkleiden müssten sich die Feuerwehrleute im gleichen Raum, in dem auch das Fahrzeug steht. Da eine Heizung fehle, sei ein Trocknen der Kleidung nach einem Einsatz an Ort und Stelle nicht möglich.

2. Bürgermeister Josef Birner hielt diese Situation für unzumutbar. Da ein Anbau oder eine Sanierung aufgrund des Gebäudezustands nicht sinnvoll sei, werde die SPD-Fraktion den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus unterstützen.

Birner warf die Frage auf, ob nicht eine größere Lösung, nämlich der Einstieg in ein Dorferneuerungsprogramm, sinnvoll und machbar wäre. Dieser Idee standen die Mitglieder der Feuerwehr positiv gegenüber. "Das muss durchdacht werden, ideal wäre ein Gemeinschaftshaus", meinte Ortssprecher Karl Hanauer.

Vize-Fraktionssprecher Günther Amann unterstützte den Gedanken, betonte aber, dass bei einem Dorferneuerungsprogramm die Gemeinschaft stark gefordert sei. Das reiche von der Gründung einer Teilnehmergemeinschaft bis hin zu oft umfangreichen Eigenleistungen. Er regte an, dass das Thema beim nächsten Ortsstammtisch in größerer Runde diskutiert werden sollte. Bei positiver Resonanz werde sich die SPD-Fraktion um einen kompetenten Referenten, beispielsweise vom Amt für Ländliche Entwicklung, bemühen.

Karin Waldhauser ergänzte, dass in eine Dorferneuerung auch die künftige Nutzung der leerstehenden Gaststätte Zum Mühlengrund miteinbezogen werden könnte. Man dürfe in der örtlichen Entwicklung nicht stehen bleiben, pflichtete Ortssprecher Karl Hanauer bei. "Für unsere Dorfgemeinschaft lege ich meine Hand ins Feuer", unterstrich er seine zuversichtliche Haltung.
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