Hirschauer CSU-Stadtratsfraktion begutachtet Bauarbeiten
Pflaster soll pflegeleicht sein

Seit April laufen in Krickelsdorf die Arbeiten für den Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbau. Nun machten sich Bürgermeister Hermann Falk und die Mitglieder der CSU-Fraktion vor Ort ein Bild vom Baufortschritt (von links): 3. Bürgermeister Peter Leitsoni, Hermann Gebhard, Birgit Birner, Josef Luber, Fraktions-Chef Hans-Jürgen Schönberger, Christian Gnan, Bärbel Birner, Kerstin Ackermann, Franz Birner und Bürgermeister Hermann Falk. Bild: u
Politik
Hirschau
05.10.2016
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Nach Jahren der Planung und der Diskussion mit der Dorfgemeinschaft haben im April in Krickelsdorf die Arbeiten für den Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbau begonnen. Nun machten sich Bürgermeister Hermann Falk und die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion ein Bild vom Baufortschritt.

Krickelsdorf. Für Gesamtkosten in Höhe von rund drei Millionen Euro wird in der Ortschaft eine geordnete Kanalisation mit Anschluss an die Hirschauer Kläranlage über eine Abwasserdruckleitung geschaffen. Dazu werden neue Schmutzwasserkanäle erstellt, die vorhandenen und stark beschädigten Regenwasserkanäle erneuert. Das Wasserleitungsnetz wird komplett ausgewechselt. Das Projekt umfasst außerdem den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Krickelsdorf zur Bundesstraße 299 sowie zur Staatsstraße 2123 im Ortsbereich.

Ortsmitte ist erreicht


Erfreut stellten die CSU-Kommunalpolitiker fest, dass die Bauarbeiten weit fortgeschritten sind und schon die Ortsmitte erreicht ist. Bauleiter Erhard Obendorfer sprach denn auch von einer "gut funktionierenden Baustelle". Nach seiner Aussage sind die Baumaßnahmen bislang ohne größere Probleme und gut abgestimmt über die Bühne gegangen. Positiv merkte er an, dass bei den vergangenen Starkregenereignissen größere Wassereinbrüche oder gar Überschwemmungen ausgeblieben sind.

Abhängig von der Wetterlage soll noch der Abschnitt von der Ortsmitte bis zum Gasthof Zur Linde angegangen werden. Vom östlichen Ortsanfang an sind alle Leitungen gelegt, die Bordsteine gesetzt und Einfahrten zu den Anwesen angelegt. Die Asphaltierung wird in Kürze erfolgen, so dass vor Wintereinbruch die Zufahrt vom Osten her wieder möglich ist. Die abschüssigen Grundstücksflächen an der Südseite der Ortsstraßen sollten nach Meinung der Bewohner mittels Gabionen begradigt oder eben gestaltet werden, um sie leichter pflegen zu können. Gabionen seien besser geeignet als Eisensteinquader, deren Frostbeständigkeit angezweifelt wurde.

Gut 8000 Euro Mehrkosten


Praktisch denken die Krickelsdorfer auch bei der Pflasterung des Dorfplatzes. Mit Blick auf das Kehren und Schneeräumen bevorzugen sie das in der Ausschreibung als Alternative vorgesehene pflegeleichte Pflaster. Dessen Einbau sollte den Mehraufwand von gut 8000 Euro wert sein, hieß es. Bürgermeister Hermann Falk wartete mit einer weiteren, für die Ortschaft erfreulichen Nachricht auf. Die Versorgung Krickelsdorfs mit schnellem Internet sei zwischenzeitlich mit der Telekom geklärt. Fraktionschef Hans-Jürgen Schönberger zog ein positives Fazit: "Wenn alles so weiter läuft, werden die Arbeiten planmäßig im Herbst 2017 abgeschlossen sein. Dann steht für Krickelsdorf der Hochwasserschutz auf der Agenda."
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