Hirschauer SPD fordert Verbesserungen für Fußgänger beim Fischer-Anwesen
Eine gefährliche Engstelle

Für eine schnellstmögliche Beseitigung der Fußgänger-Engstelle beim Anwesen Hirtengasse 2 plädieren die Stadträte der SPD-Fraktion (von links): Michael Högl, 2. Bürgermeister Josef Birner, Günther Amann, Stefan Bauer, Karin Waldhauser, Wolfgang Bosser und Rudi Wild. Bild: ag
Politik
Hirschau
27.02.2016
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"Die Engstelle beim sogenannten Fischer-Anwesen ist für Fußgänger gefährlich und muss schnellstmöglich beseitigt werden." Dies betonte 2. Bürgermeister Josef Birner bei einer Besichtigung der Passage zusammen mit den Stadträten der SPD.

Durch die vorspringende Gebäude-Ecke seien die Benutzer von Gehhilfen oder Kinderwägen gezwungen, die Fahrbahn zu betreten, die für Autofahrer im Begegnungsverkehr an dieser Stelle keine Ausweichmöglichkeit biete, stellte er fest.

Die neue Verkehrsregelung in der Innenstadt erlaube zwar eine Fahrgeschwindigkeit von nur mehr 20 Stundenkilometern. Dennoch müsse der Fußgängerweg an dieser Stelle auf Normalbreite erweitert werden, forderte Stadtrat Rudi Wild.

Dafür müsse das Anwesen Hirtengasse 2 entweder abgerissen und rückversetzt neu errichtet oder durch Arkaden passierbar gemacht werden. Welche Lösung bautechnisch und wirtschaftlich sinnvoll sei, solle ein geeignetes Fachbüro bewerten, sagte Wild.

Stadtrat Günther Amann ergänzte, dass vor einem Um- oder Rückbau des Gebäudes die künftige Nutzung geklärt werden sollte und ein privater Bauherr einer städtischen Maßnahme vorzuziehen sei.

Die im Stadtrat geäußerte Meinung, dass nach einer Gehwegverbreiterung die Fußgänger "gegen die Wand des nachfolgenden Gebäudes laufen", teilten die Stadträte Michael Högl und Karin Waldhauser nicht. Der Gehweg könne in Richtung Innenstadt durchaus in geeigneter Breite weitergeführt werden.
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