SPD-Stadtratsfraktion auf Tour durch die Innenstadt von Hirschau
Damit’s nicht so reinregnet

Dafür, dass Fahrschüler und Busreisende beim Hirschauer Info-Point künftig nicht mehr so arg im Regen stehen, wollen sich die Stadträte der SPD-Fraktion einsetzen. Von links: 2. Bürgermeister Josef Birner, Karin Waldhauser, Michael Högl, Wolfgang Bosser, Günther Amann, Rudi Wild und Stefan Bauer. Bild: ag
Politik
Hirschau
16.12.2015
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Buchstäblich im Regen standen die Mitglieder der Hirschauer SPD-Stadtratsfraktion bei einem Ortstermin am sogenannten Info-Point zwischen Kirche und Rathaus. Zeitgleich öffnete der Himmel seine Schleusen.

Dies entsprach auch dem eigentlichen Anlass des Besuchs, denn "durch den schachbrettartigen Wechsel von Freifläche und Überdachung wird ein Teil der darunter angebrachten Sitzbänke bei Regen nass und damit nicht verwendbar", beschrieb Stadtrat Wolfgang Bosser das Problem. Bosser bemängelt seit längerem diesen Zustand und drängt auf Nachbesserung. Da dieses Thema demnächst im Bauausschuss auf der Tagesordnung steht, erörterten die Stadträte vor Ort Lösungsmöglichkeiten.

Glas-Überdachung


2. Bürgermeister Josef Birner plädierte dafür, den vorderen Bereich zur Straßenseite hin vollständig und eventuell mit Glas zu überdachen. Die Tragfähigkeit des Materials müsse dabei aber bedacht werden. Der hintere Bereich könne wie bisher im Wechsel offen bleiben. Falls statisch machbar, trat Stefan Bauer für eine Lösung ohne Zwischenstreben ein. "Dies wäre optisch ansprechender." Wolfgang Bosser zog eine Seitenverkleidung in Erwägung, die besonders bei Schneefall zusätzlichen Wetter- und Windschutz bieten würde. Rudolf Wild schloss sich dem Vorschlag an und meinte, der Planer solle geeignete Lösungsvorschläge erarbeiten. Keine einheitliche Meinung hatten die SPD-Stadträte zum optischen Gesamteindruck des Info-Points. Während Karin Waldhauser von einer gelungenen Kombination zwischen historischer Bausubstanz und moderner Architektur zwischen Rathaus und Kirche sprach, hielten Michael Högl und Günther Amann den Info-Point für überdimensioniert. Sie hätten sich eine kleinere Lösung gewünscht. Insgesamt hielten die SPD-Stadträte die Altstadtsanierung für eine gelungene Maßnahme, die die Lebens- und Wohnqualität in der Innenstadt verbessern werde. Für ein gleichberechtigtes Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugen müsse nach Abschluss der Maßnahme die Verkehrssituation noch klar geregelt und wenn nötig auch überwacht werden, waren sich die Kommunalpolitiker einig.
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