Kegeln
FAF Hirschau startet Mission "Nichtabstieg"

Die Kugel trocken gewischt, auf das Ziel "Klassenerhalt" konzentriert - es kann losgehen für die Kegler von FAF Hirschau. Ob im ersten Spiel in diesem Jahr gegen den ESV Schweinfurt Michael Plößl (rechts) mithelfen kann, ist allerdings ungewiss. Ihn plagen Rückenprobleme. Bild: Ziegler
Sport
Hirschau
14.01.2016
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Neues Jahr, neues Glück: Die Kegler von FAF Hirschau können es brauchen. Das Schlusslicht der 2. Bundesliga Nord/Mitte startet mit einer Heimpartie gegen den Tabellendritten ESV Schweinfurt in die restliche Saison. An das Hinspiel haben die Gastgeber allerdings keine allzu guten Erinnerungen.

Ende September unterlagen die Hirschauer mit 0:8. Damals erzielten die Schweinfurter mit 3711 Holz einen neuen Bahnrekord und zugleich die Ligabestleistung. Alle sechs ESV-Spieler kegelten dabei über 600 Holz.

Die Eisenbahner aus Schweinfurt werden am Samstag, 16. Januar (13 Uhr auf den Bahnen im Sportpark), in der bekannten Aufstellung in Hirschau antreten. Neben den Heimkehrern Norbert Strohmenger (im Schnitt 601 Holz) und Christian Rennert (591) sind dies Holger Hubert (594), Christoph Parente (582), der ehemalige Hirschauer Spieler Roland Peter (569), Markus Krug (561) und Manuel Büttner (561). Ob Andreas Ruhl, der als achter Mann zum Kader gehört, die Reise in die Oberpfalz antreten wird, bleibt abzuwarten. Hirschaus Spielertrainer Gerhard Benaburger stehen Jan Hautmann, Dominik Benaburger, Manuel Donhauser, Julian Stepan und Tobias Klingl zur Verfügung, ebenso die Spieler der zweiten Mannschaft, die zuvor im Spitzenspiel der Bezirksoberliga gegen den Tabellenführer aus Cham antritt.

Einzig hinter dem Einsatz von Michael Plößl (Rückenverletzung) steht ein Fragezeichen. Sollte er bis Samstag nicht fit werden, wird wie im Hinspiel Marcus Gevatter oder Sebastian Plößl zu einem weiteren Einsatz im Bundesligateam kommen.

Den Gastgebern muss es gelingen, den Aufstiegskandidaten aus Schweinfurt von Beginn an unter Druck zu setzen. In den vergangenen Heimspielen haben die Kaoliner bereits gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, auf einem sehr hohen Niveau zu spielen. Gelingt es ihnen, diese Leistungen abzurufen, ist es durchaus möglich, die Anlage als Sieger zu verlassen. Eine sehr wichtige Rolle wird wie immer der "siebte Mann" einnehmen. Mit der entsprechenden Unterstützung der Zuschauer könnten die FAF-Jungs über sich hinaus wachsen und vielleicht das Unmögliche möglich machen.
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