Kegeln: FAF Hirschau verliert in Erlangen
"Mit geballter Kraft zurück"

Sport
Hirschau
22.03.2016
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Seine Abschiedsvorstellung in der 2. Kegel-Bundesliga Nord/Mitte gab Absteiger FAF Hirschau bei Tabellenführer FSV Erlangen-Bruck. Einziges Ziel war es, einen Mannschaftspunkt zu erspielen, um den neunten Platz zu sichern. Dies gelang, mehr jedoch nicht. Bei der 1:7-Niederlage auf den schwer zu spielenden Bahnen überzeugte bei den Gästen nur Tobias Klingl.

Der übernahm sofort das Kommando, spielte gegen einen sichtlich nervösen Erlanger Michael Ilfrich souverän und entschied den ersten Satz für sich. Der zweite ging an Ilfrich, der dritte wieder an den Hirschauer, der die knappe Holzführung ins Ziel brachte. Mit 565:555 Kegel bei 2:2 Sätzen sorgte Klingl für die Hirschauer Führung. Kilian Köppl legte seine Nervosität schnell ab, vergaß jedoch auf jeder Bahn, den Sack zuzumachen und unterlag Michal Bucko mit 0:4 und 516:565.

Michael Plößl begann gegen den Erlanger Alexander Kern ordentlich, musste jedoch mit 150:159 den ersten Satz knapp abgeben. Als er den zweiten Durchgang für sich entschied, hofften die Gäste auf den zweiten Mannschaftspunkt. Doch Plößl verlor den dritten Abschnitt knapp mit 134:138. Die Vollen entschied der Erlanger mit 102:84 für sich und ließ auch im Abräumen keine Zweifel mehr aufkommen. Mit 570:540 Holz und 3:1 Sätzen baute Kern die Führung der Gastgeber aus. Dominik Benaburger merkte man die Erkrankung aus der Vorwoche an. Auf nicht einfach zu spielenden Bahnen fand er nie richtig ins Spiel und musste mit 527:566 (1:3) den Mannschaftspunkt seinem Gegner Zdenek Kovac überlassen.

Auch das FAF-Schlusspaar Julian Stepan (gegen Heiko Gumbrecht) und Jan Hautmann (gegen Uwe Dirian) kam mit der Anlage nicht zurecht. Stepan begann in die Vollen sehr gut, fand im Abräumen jedoch nicht mehr zu seinem Spiel zurück und verlor mit 1:3 und 540:570. Hautmann, der am vergangenen Wochenende noch mit persönlicher Bestleistung glänzte, fand zu keiner Zeit in sein Spiel und musste sich seinem Gegner mit 522:582 (0:4) geschlagen geben. Letztlich merkte man den Hirschauern die lange und anstrengende Saison an, die nicht mit dem Klassenerhalt belohnt wurde.

"Nun heißt es die Wunden lecken und in der nächsten Saison mit geballter Kraft wieder zurückzukommen", sagte Mannschaftskapitän Gerhard Benaburger.
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