Kegeln
SKV Hirschau gelingt das Triple

Stolze Pokalsieger, deutscher und bayerischer Meister: Die U18 des SVK Hirschau. Bild: kbe
Sport
Hirschau
28.06.2016
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Nachdem in diesem Jahr die Jugendmannschaft des SKV TuS Hirschau die Bayernliga U18 mit nur einer Niederlage beendet hatte und die deutsche Meisterschaft mit neuem Mannschaftsrekord gewann, stand am vergangenen Wochenende das Finale des Bayernpokals in Durach auf dem Programm.

Das Trainergespann Gerhard Benaburger und Jürgen Stepan hatte beschlossen, auf den ersten Starter zu verzichten, weil die Hirschauer Truppe auf zwei Spieler aus schulischen Gründen verzichten musste. Dadurch ging der KV Bamberg mit einem Punkt für den Spieler und uneinholbaren 529 Kegel in Führung. Sollte es jedoch gelingen, alle verbleibenden Mannschaftspunkte zu gewinnen, würde es zum Sieg reichen. Marcus Gevatter gelang mit 534:512 bei 2:2 der Anschluss. Christopher Hiltl bestätigte auf der letzten Bahn seine Form und brachte mit 516:501 bei 2:2 Satzpunkten Hirschau heran. Nun lag es an Schlussspieler Julian Stepan, das Unmögliche möglich zu machen. Gegen Lukas Biemüller, den amtierenden deutschen Einzel-Vizemeister, ergab sich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Stepan setzte sich mit 568:555 bei 2:2 durch und brachte seine Mannschaft mit 3:2 ins Finale.

Der KV Karlstadt war die Unbekannte im Final Four des Bayernpokals. Dieser besiegte den SSV Bobingen, der ebenso wie Bamberg bereits Gegner in der abgelaufenen Bayernligasaison waren, unerwartet mit ebenfalls 3:2. Nachdem der Bayernpokal auf neutralen Bahnen gespielt wird, muss jede Mannschaft ihre Setzliste unabhängig voneinander abgeben. Trainer Gerhard Benaburger stellte zum Halbfinale um, ließ die dritte Startposition frei, was sich als spielentscheidend herausstellen sollte. Zu Beginn schickte Trainer Gerhard Benaburger Marcus Gevatter und Betreuer Jürgen Stepan auf die Bahnen. Der Kaoliner hatte keinerlei Probleme mit seinem Gegenüber und brachte mit 586:510 und 4:0 den Mannschaftspunkt klar auf die Seite der Hirschauer. Christopher Hiltl hatte da mehr Probleme, hielt die Partie bis zum Schluss spannend und holte durch eine Abräumleistung auf der letzten Bahn den Punkt mit 507:496 bei 2:2.

Der KV Karlstadt setzte im Vorfeld alles auf eine Karte und wollte ihren Besten gegen den scheinbar leichtesten Gegenspieler von Hirschau starten lassen. Nachdem jedoch Gerhard Benaburger die Mannschaftsaufstellung änderte, scheiterte dieser Versuch. Wiederum musste Julian Stepan die Partie nach Hause bringen. Dies gelang ihm souverän, da sein Gegenüber nicht den Leistungsstand hatte, im Paroli zu bieten. Mit 538:472 bei 4:0 ging auch der dritte Punkt an die Kaoliner und die Sensation war perfekt. Mit nur drei Mann ging der Bayernpokal erstmalig nach Hirschau und das "Triple" aus bayerischer Meister, deutscher Meister und Bayernpokalsieger war eingefahren.
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