Skilanglauf
Zur Belohnung ein ordentlicher Muskelkater

Sport
Hirschau
07.04.2016
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Ein Trainingslager in Norwegen - und zum Abschluss ein Rennen in Schweden: Als Belohnung für eine tolle Saison durften 13 Skilangläufer des SCMK Hirschau nach Skandinavien. Dort erwarteten die Athleten grandiose Landschaften, tolles Wetter, viel Schnee und gute Trainingsbedingungen. In einer Selbstversorgerhütte nahe Meraker musste jeder anpacken, was den Teamgedanken ungemein stärkte.

Täglich wurde eine Ausdauereinheit absolviert, um sich für das längste Rennen der Saison, den Arefjällsloppet in Schweden, vorzubereiten. Dieser Wettkampf gehört zur Rennserie "visma-ski-classics", die auch weltberühmte Langlauf-Marathons wie das Birkebeiner-Rennen oder den Vasa-Lauf umfasst. Am Saisonfinale dieser Serie nahmen als einige wenige deutsche Athleten auch die 13 Hirschauer teil. Isabell Schöberl, Jonas Mendl, Fredericka Uschold und Eva Grabinger traten über die 35-Kilometer-Distanz an. Schöberl sicherte sich im Damenfeld einen starken siebten Platz. Beim Hauptlauf kamen bei Höhenmetern und Streckenlänge noch eine gehörige Schippe drauf. Lange wurde diskutiert, ob man sich wie die Profis ohne Gleitwachs an den Start wagen und 65 Kilometer schieben sollte, oder doch eher mit regulär gewachsten Ski mit Steigwachs laufen sollte. Jona Dotzler, Elias Lauerer, Fabian Schöberl und Thomas Steindl trugen Klister auf ihre Skier auf, Julian Eder, Moritz Bauroth, Jakob Lauerer, Jonas Schröter und Jonathan Epp entschieden sich fürs Schieben.

Gemeinsam mit 800 anderen Langläufern ging es an den Start. Ein Hubschrauber kreiste über dem Läuferfeld, da ein solches Rennen in den skandinavischen Ländern im Fernsehen übertragen wird. Eine harte Strecke erwartete die Läufer, aber von den Anfeuerungsrufen der vielen Zuschauer angepeitscht, stand jeder die volle Distanz durch. Letzten Endes war, genügend "Armschmalz" vorausgesetzt, die Schiebe-Variante schneller, wie Epp mit einem hervorragenden 86. Platz eindrucksvoll bewies. Aber auch die Resultate der andern Athleten konnten sich sehen lassen: Schröter wurde 94., Eder 103., Steindl 114., Jakob Lauerer 118., Bauroth 130., Elias Lauerer 160., Schöberl 168. und Dotzler 234. Mit ordentlich Muskelkater und vielen tollen Eindrücken ging damit die Langlaufsaison endgültig zu Ende.
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