14. Pirker Kreisel streift namensgebende Gemeinde diesmal nicht
Rekorderlös kommt zusammen

Der 14. Pirker Kreisel war ein großer Erfolg. 196 Teilnehmer erreichten die Rekordsumme von 3950 Euro. Den Spendenscheck überreichten Ex-Organisator Josef Böller (Dritter von rechts) und Organisatorin Bärbel Birner (Fünfte von rechts) an den Vorsitzenden der Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Professor Dr. Dieter Dausch (Siebter von rechts). Mit dabei Hirschaus 3. Bürgermeister Peter Leitsoni (Zweiter von rechts), die konditionsstärkste Radlerin Maria Scheffmann (Sechste von links) und die jüngste T
Vermischtes
Hirschau
31.08.2016
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Skeptiker hatten befürchtet, dass sich die Temperaturen um die 30-Grad-Marke negativ auf die Zahl der Teilnehmer beim 14. Pirker Kreisel auswirken könnten. Das erwies sich als unbegründet. Mit 196 Sportlern wurde die vorjährige Höchstzahl nur um zwei Teilnehmer verfehlt. Mit 3950 Euro kam ein Rekorderlös zusammen.

Die 193 Radler schafften zusammen 631 Runden und damit 10 899 Kilometer. Die drei Inliner Uwe Voigt (3 Runden, 55,8 km), Heinz Gärtner und Klaus Mecke (je eine Runde, 18,6 km) steuerten 930 Kilometer zur Gesamtsumme von 636 Runden und 11 829 Kilometer bei. Herrschten am Morgen noch ideale Bedingungen, sollten das Radeln und Skaten im Tagesverlauf immer mehr zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit werden.

Die größte Ausdauer bewiesen Wolfgang Mader und Tomas Kick mit je 14 Runden (260,4 Kilometer). Mit Franz Dirner, Günter Enderer und Martin Weiß schafften drei Radler je zwölf Runden (223,2 Kilometer).

Wie in den Vorjahren erwies sich Maria Scheffmann (Hirschau) als Frau mit dem größten Stehvermögen. Sie stieg nach acht Runden (148,8 Kilometer) vom Sattel. Jeweils sieben Runden (130,2 Kilometer) hielten Irmgard Dolles und Manuela Richter durch. Die gleiche Distanz schaffte der älteste Radler, der 80-jährige Rudolf Biebl. Älteste weibliche Teilnehmerin war Ida Knietsch-Hammer (Hirschau). Sie legte eine Runde zurück. Jüngste Starterin war die siebenjährige Hirschauerin Valentina Lipp, die tapfer eine Runde durchhielt.

Am Ende seiner Radltour konnte jeder ein kleines Geschenk in Empfang nehmen. Die Firma Hydraulik Schlögl, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die AOK hatten neben anderen Sponsoren den Pirker Kreisel unterstützt. Die Mädels der Augenpraxis-Klinik und einige Hirschauer Frauen trugen mit Kuchen zum Erfolg der Veranstaltung bei. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würsteln kam die Rekordsumme von 3950 Euro zusammen.

Kreisel-Gründer und Ex-Cheforganisator Josef Böller (Hirschau) überreichte den Spendenscheck im Namen des Organisatorenteams mit Bärbel und Reinhold Birner sowie Annemarie und Helmut Brandl (alle Hirschau) an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von Africa Luz. Die Spende werde zu gleichen Teilen für die Erdbebenhilfe und für das Africa-Luz-Ambulatorium in Sauraha-Bachhjauli in Nepal verwendet. Bärbel Birner wertete die große Teilnehmerzahl als Auftrag, den Pirker Kreisel weiterhin durchzuführen.
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