Adventnachmittag des Pfarrgemeinderats Mariä Himmelfahrt für älteren Mitbürgern – Spiel der ...
Senioren mit Goldglöckchen beschenkt

Die Ökumenische Hausmusikgruppe mit (von links) Gertrud Langhammer, Elfriede Kuznik, Luzie Dietz und Waltraud Glombitza bereicherte die Veranstaltung mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern. Beim Mitsingen erwiesen sich die Senioren genauso sangesfreudig wie textsicher. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
19.12.2015
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Einen stimmungsvollen Adventnachmittag bereitete der Pfarrgemeinderat der Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt den älteren Mitbürgern. Knapp 100 Senioren begrüßte Sprecherin Michaela Fellner im Pfarrheim an der Kolpingstraße. Ihr Dank galt allen Helfern. Anspielend auf die Hektik der Vorweihnachtszeit sorgte sie mit dem Zitat von Karl Valentin "Wenn die staade Zeit vorbei ist, wird's wieder ruhiger" für Schmunzeln bei den Besuchern

Stimmige Hausmusik


Die Ökumenische Hausmusikgruppe mit Gertrud Langhammer, Elfriede Kuznik, Luzie Dietz und Waltraud Glombitza bereicherte die Veranstaltung mit Liedern wie "Wir sagen Euch an den lieben Advent" , "Alle Jahre wieder", "O Tannenbaum", "Süßer die Glocken nie klingen" und "Es wird scho glei dumpa". Beim Mitsingen erwiesen sich die Senioren genauso sangesfreudig wie textsicher.

Wer könnte eine vorweihnachtliche Feier anrührender gestalten als Kinder? Den sechs Mädchen und Jungen des Montessori-Kinderhauses im Alter zwischen vier und sieben Jahren gelang es jedenfalls vorzüglich. Mit bunten Chiffontüchern ausgerüstet, eröffneten sie ihr Programm mit einem Bewegungstanz zur Melodie von "Bald schon ist Weihnachten". Im folgenden Gedicht stellten sie die Frage "Wann ist Weihnachten?". Höhepunkt der Darbietungen war die von Jonas Dobmeyer und Laurenz Mecke kommentierte Präsentation "Die Geschichte vom Weihnachtsglöckchen". In ihr findet Rahel aus Bethlehem ein goldenes Glöckchen. Als in einem nahen Stall ein Kind geboren wird und Engel das himmlische Ereignis überall verkünden, weiß sie, wofür sie das Glöckchen gefunden hat.

Sie schenkt es dem Kind. Seit diesem Tag klingelt immer zu Weihnachten das zarte Glöckchen, um an das wunderbare Geschehen zu erinnern. Gelungener Schlusspunkt war der Tanz zum Lied "Vor vielen hundert Jahren". Beim zweiten Durchgang waren die Senioren begeistert dabei, den Inhalt des Liedes darzustellen. Es war rührend anzusehen, als sie das Kind in den Armen wiegten. Für ihre Beiträge erhielten die Montis viel Beifall. Bevor sie sich mit ihrer Leiterin Maria Runge verabschiedeten, überreichten sie an alle Senioren ein Goldglöckchen.

Engagement gelobt


2. Bürgermeister Josef Birner überbrachte die Grüße der Stadt Hirschau und würdigte die engagierte Seniorenarbeit der Pfarrei. Dabei hob Birner besonders das Engagement des im Saal anwesenden Adolf Wisgickl hervor, der bis zu seinem Schlaganfall im Mai 2009 Beispielgebendes für Stadt- und Pfarrgemeinde geleistet habe. Für Heiterkeit sorgte er mit seiner in Mundart und Versform gehaltenen Adventsgeschichte. Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann erinnerte an den Paulusbrief an die Philipper, in dem dieser aufruft, große Freude zu haben. Kurz ging er auf die Heilige Luzia ein, deren Namenstag gefeiert wurde. Die Besucher wurden mit Kaffee, Stollen und Lebkuchen oder als deftigere Alternative mit heißen Wienern bewirtet. Außerdem konnte jeder Gast den Heimweg mit einem kleinen Geschenk antreten.
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