Ausgesprochen gemütlich geht es zu bei Hirschauer Kahlhof-Kirwa
Besucher wollen gar nicht mehr heimgehen

Zum 34. Mal organisierte Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Artur Gleich (rechts) die Kahlhof-Kirwa, deren Erlös vom ersten Tag an an die Feuerwehr, insbesondere deren Nachwuchs geht. Mit ihm stießen (von links) Vorsitzender Michael Schuminetz, sein Stellvertreter Thomas Maier und Kommandant Sebastian Jasinsky auf das Gelingen an. Ihr Wunsch ging in Erfüllung. Bei idealem Wetter gab es einen hervorragenden Besuch. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
06.08.2016
19
0

Seit 1983 wird jedes Jahr auf dem Areal zwischen den Anwesen Langhammer und Gleich die Kahlhof-Kirwa gefeiert - heuer zum 34. Mal. Bei idealem Wetter lockte das Fest wieder gut 300 Besucher an, ganz zur Freude der Feuerwehr. Die erhält Jahr für Jahr den Festerlös, insgesamt sind so schon rund 50 000 Euro zusammengekommen.

Bei der Kahlhof-Kirwa handelt es sich nicht um eine Kirchweih im eigentlichen Sinn. Ihren Ursprung hat sie in der von Rosa Stoll in den 1980er-Jahren zugunsten der Caritas-Sozialstation veranstalteten Gassl-Kirwa im Scherben-Gassl. Dort vereinbarten 1983 einige Gäste, den Gassl-Kirwabaum zum Kahlhof zu bringen. Der Baum kam zwar nie dort an, dennoch schlug mit der nicht eingelösten Wette die Geburtsstunde der Kahlhof-Kirwa.

Initiator und Chef-Organisator ist bis heute der Feuerwehr-Ehrenvorsitzende a. D. Artur Gleich. Tatkräftig unterstützt wurde er vom stellvertretenden Feuerwehrvorsitzenden Thomas Maier und einer vielköpfigen Mannschaft aus den Reihen der Feuerwehr. Das Helferteam kümmerte sich darum, dass die Gäste optimal bewirtet wurden. Ob Kaffee, Kuchen, Käse, Gegrilltes oder Frischgetränke - alles wurde restlos an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht. Von den 70 Kilogramm Bratwürsteln blieb nichts übrig. Damit auch die Kinder ihren Spaß an der Kahlhof-Kirwa haben, wurde für sie erstmals eine Hüpfburg aufgestellt. Seinen besonderen Reiz hat das Fest nicht zuletzt deshalb, weil traditionell auf laute Musik verzichtet wird. So wurde den Gästen ein gemütliches Beisammensein ermöglicht, bei dem man in normaler Lautstärke über Gott und die Welt plaudern konnte. Nicht wenige taten das bis Mitternacht.
Weitere Beiträge zu den Themen: Feuerwehr Hirschau (10)Kahlhof-Kirwa (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.