Auszubildende und Verbundstudenten der Raiffeisenbank Hirschau spenden Erlös aus Projekt
Helfer vor Ort die Nutznießer

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe an die Helfer vor Ort der BRK-Bereitschaft Hirschau (von links): die beiden Azubis und Verbundstudenten Johannes Ritter und Marco Meier, BRK-Bereitschaftsleiter Manuel Rittner und Vorstand Norbert Waldhauser. Bild: wfw
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Hirschau
07.04.2016
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Die Auszubildenden und Verbundstudenten der Raiffeisenbank Hirschau, Johannes Ritter und Marco Meier, spendeten im Beisein von Vorstand Norbert Waldhauser den Ertrag aus ihrem Azubi-Projekt an die Helfer-vor-Ort-Gruppe der BRK-Bereitschaft Hirschau.

Bei einer Zusammenkunft in der BRK-Rettungswache stellten Ritter und Meier ihr Azubi-Projekt vor. "Ganz schön erschrocken" seien die beiden gewesen, als Norbert Waldhauser sie im März 2015 zu einer ersten Besprechung eingeladen habe, meinten die beiden. Nachdem aber klar gewesen sei, um was es geht und wie die Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt sind, habe man sich mit Unterstützung der gesamten Mannschaft in den drei Geschäftsstellen der Raiffeisenbank in Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg an die Planung und Umsetzung des Projekts gemacht.

Zielsetzung sei gewesen, den Vertrieb von Gewinnsparlosen so zu steigern, dass im Jahr 2015 ein Mehrertrag von 3000 Euro erreicht wird, der dann an gemeinnützige Organisationen im Geschäftsgebiet verteilt werden sollte. Nach Ausarbeitung eines Konzepts habe man einige Aktionen geplant, etwa zu Ostern und zu Weihnachten sowie eine VR-Roadshow, bei der ein Hauptpreis in Form eines Audi TT Cabrio vor den Geschäftsstellen der Bank platziert wurde. So habe man das Ziel erreicht. Beim Gewinnsparen werden von jedem Los zum Preis von fünf Euro vier Euro gespart: Einer dient als Spieleinsatz, 25 Prozent davon fließen in den Spendentopf. So kommt viel Geld für soziale und kulturelle Zwecke in der Region zusammen.

Der angenehmste Teil des Projekts war laut Ritter und Meier die Auswahl der Spendenempfänger gewesen. Die Wahl fiel auf die 2013 gegründete Helfer-vor-Ort-Gruppe der BRK-Bereitschaft Hirschau. Deren Hauptaufgabe besteht darin, die Zeit nach einem Notfall bis zur medizinischen Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt im Raum Hirschau-Schnaittenbach zu verkürzen. Diese Spanne wird als therapiefreies Intervall bezeichnet. Gerade im ländlichen Raum kann oftmals längere Zeit verstreichen, bis ein Rettungswagen oder ein Notarzt eintrifft. Derzeit müssen laut dem Leiter der BRK-Bereitschaft, Manuel Rittner, dringend ein Notfallrucksack und eine Absaugpumpe zur Vervollständigung der Ausrüstung der Helfer vor Ort beschafft werden. Deshalb komme die Spende aus dem Azubi-Projekt der Raiffeisenbank in Höhe von 1500 Euro zum richtigen Zeitpunkt.
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