Dieter Heckmann ist überzeugt von der Verwendung seiner Spende
40.000 Euro gut angelegt

Anlässlich seines 80. Geburtstages hatte Dieter Heckmann die Caritas-Sozialstation mit einer 40 000-Euro-Spende bedacht. Diese finanzierte damit den Kauf ihres siebten Elektro-Autos und des Strommanagements, das es ermöglicht, alle Autos gleichzeitig zu laden und dabei die Photovoltaikanlage mit einzubinden. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
08.09.2016
729
0

Der 19. Januar 2016 ist als Glückstag in den Annalen der Caritas-Sozialstation vermerkt. In Hergiswil (Schweiz) feierte Dieter Heckmann 80. Geburtstag. In dessen Auftrag übergab sein Enkel Hubert an den ehrenamtlichen Stations-Geschäftsführer Richard Sellmeyer einen 40 000-Euro-Scheck. Nun besuchten Heckmann und seine Frau Lisa die Station.

Noch mehr ins Geld ging die Einrichtung des Strommanagements. Das vom Hirschauer Diplom-Ingenieur (FH) Werner Stein mit der Firma Hager, einen von den E-Fahrzeugherstellern Renault, Nissan und Citroen zertifizierten Hersteller von Ladestationen, entwickelte System ermöglicht es nicht nur, die Autos gleichzeitig zu laden, sondern bindet auch die Photovoltaikanlage mit ein. Dank der Heckmann-Spende, so König, habe man den 25 000 Euro teueren Kauf dieser modernsten und effektivsten Anlage schultern können.

Akzeptanz sehr hoch


Die Planung sehe ein Aufstocken der E-Flotte auf zehn Kfz vor. Dies sei den derzeitigen Reichweiten von rund 120 Kilometern geschuldet. Sollten diese auf über 200 Kilometer ansteigen, würde sich die Zahl der E-Autos erhöhen. Dann wäre ein unproblematischer Einsatz für die Familienhilfe möglich. Beim Personal sei die Akzeptanz der E-Fahrzeuge sehr hoch, weil sie angenehm zu fahren sind. Damit gab sie Dieter Heckmann ein gutes Stichwort. Er beließ es nicht beim Begutachten des von ihm gesponserten Wagens, sondern unternahm mit Florian Krös eine kleine Probefahrt.

Beim Stationsrundgang und der folgenden Gesprächsrunde versorgten König und Willey die Gäste mit weiteren Informationen. So ist die Station mit 80 Mitarbeitern Hirschaus größter Dienstleistungsbetrieb. Zur Betreuung der rund 300 Patienten habe das Personal 2015 rund 620 000 Kilometer zurückgelegt. Aus der Küche des BRK-Seniorenheims habe man innerhalb der Aktion "Essen auf Rädern" über 22 000 warme Menüs zu Patienten gebracht. In der hauswirtschaftlichen Versorgung habe man über 8000 Stunden geleistet.

Hilfe in Notlagen


Die Familienpflegerinnen seien fast 18 000 Stunden im Einsatz gewesen, um Familien in Notlagen zu helfen. Nicht vergessen wollte man die gut 3500 Stunden, bei denen sich Mitarbeiter um Hilfsbedürftige gekümmert haben. Zum regelmäßigen Angebot gehörten die LeA-Kurse. Bei ihnen biete man Menschen ab der Lebensmitte ein ganzheitliches Programm für Körper, Geist und Seele, um ihnen zu mehr Lebensqualität im Alter zu verhelfen.

Dieter und Lisa Heckmann zeigten sich tief beeindruckt vom Leistungsangebot der Sozialstation. Als kleines Dankeschön gab es für sie zum Abschied einige Köichln und selbst gemachte Marmelade.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.