Ehrenabend beim Gesangverein 1860 Hirschau
Eine kulturelle Institution

Beim Gesangverein 1860 ist es gute Tradition, langjährigen und verdienten Mitgliedern alljährlich einen Ehrenabend zu widmen und ihnen für ihr Engagement zu danken (vorn, von links): Brigitte Schwarz, Vorsitzende Renée Ehringer-Hoffmann, Uta Hohmann, Wolfgang Schwab, Ursula Sturm, Karl Schreiner und Dirigentin Jana Müller; hinten (von links): Georg Weinberger, Schriftführer Wolfgang Köper, 3. Bürgermeister Peter Leitsoni, Christian Fink, Ehrenvorsitzender Günter Übelacker und Kassenwart Michael Högl. Bild
Vermischtes
Hirschau
18.11.2016
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Die Ehrung langjähriger Mitglieder und aktiver Sänger und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr standen im Mittelpunkt des Ehrenabends beim Gesangverein 1860.

Vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Mitglieder. Der Gemischte Chor sorgte unter Leitung von Jana Müller für eine anspruchsvolle gesangliche Gestaltung sowohl der Messfeier als auch des Ehrenabends.

Zeichen des Dankes


Mit dem ersten Satz des Eröffnungsliedes "Wir grüßen euch alle mit fröhlichem Klang" hieß Vorsitzende Renée Ehringer-Hoffmann die Sängerrunde im Schloss-Keller willkommen. Mit dem Hinweis, dass der Ehrenabend ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes sein solle, blickte sie auf 2016 zurück, das den Sängern großes Engagement abverlangt habe. Der Gemischte Chor habe sich zu 28 Proben getroffen. Dass sich diese gelohnt haben, habe sich bei der vom Publikum mit viel Beifall bedachten Sommerserenade im Schlosshof auf der Festspielbühne ebenso gezeigt wie bei der Serenade im Seniorenheim St. Barbara, beim Geistlichen Konzert in Ursulapoppenricht, bei der Gestaltung des Messfeier in der Amberger St.-Georgs-Kirche, beim Herbstsingen in Ammerthal und bei dem dem Ehrenabend vorausgehenden Gottesdienst.

Acht aktive Sänger seien zusätzlich als Mitglieder des von Saskia Krügelstein geleiteten Ehenfelder Männerchores gefordert gewesen, sagte Renée Ehringer-Hoffmann. Sie haben bei sieben Ständchen mitgesungen, im Gruppenchor bei der Gestaltung der Bergfestmesse mitgewirkt und beim Turmfest am Rödlas ihr Können bewiesen. Derartiges Engagement sei alles andere als selbstverständlich. Es zeuge von einem aktiven Vereinsleben, das von Gemeinsinn und Freude am Singen geprägt sei.

Für zehn Jahre Singen im Chor wurden Uta Hohmann und Brigitte Schwarz mit der Ehrennadel des Fränkischen Sängerbunds ausgezeichnet und erhielten vom Verein einen Blumenstrauß. An Schriftführer Wolfgang Köper war es, den passiven Mitgliedern für ihre langjährige Treue zu danken. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Georg Weinberger eine Urkunde und eine Flasche Wein, ebenso Wolfgang Schwab zum 40-Jährigen. Höhepunkt der Ehrungen war die Auszeichnung von Karl Schreiner für 50-jährige Vereinstreue. Er war bis 2008 als aktiver Sänger eine wertvolle Stütze im Männerchor und bekam unter Beifall eine Ehrenurkunde und eine Flasche Wein.

Viel Freizeit geopfert


Im Namen der Stadt gratulierte 3. Bürgermeister Peter Leitsoni den Geehrten. 10 Jahre im Chor zu singen oder dem Verein 25, 40 oder gar 50 Jahre die Treue zu halten, spreche für den Verein. Dieser sei eine Institution in Hirschau und belebe bei vielen Anlässen das kulturelle Leben der Stadt. Die Aufführungen seien Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben.

In ihren Schlussworten dankte Renée Ehringer-Hoffmann allen Sängern für ihren Einsatz. Sie hätten insgesamt rund 125 Stunden Freizeit für den Gesang geopfert. Besonderen Dank habe Dirigentin Jana Müller verdient. Sie habe es nicht immer leicht mit ihren Schützlingen und bringe viel Verständnis für sie auf. Dafür gab es einen Blumenstrauß.

Auf den Gemischten Chor warten Auftritte beim Weihnachtsmarkt am Samstag, 26. November, und beim Lebendigen Adventskalender, wenn am Donnerstag, 15. Dezember, das Fensterl beim Keramikmuseum Hoffmann geöffnet wird. Fest eingeplant sei ein Adventsständchen im Seniorenheim St. Barbara. Aufgelockert wurde die Festversammlung durch Liedbeiträge des Gemischten Chores wie "Weit, weit weg", "Sing a song" und "Unsere kleine Nachtmusik".
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