Einige Bauvorhaben
Festspielverein mit großen Plänen

Eine ganze Reihe von Baumaßnahmen haben der Festspielvereinsvorsitzende Hans Drexler (rechts) und sein Stellvertreter Alfred Härtl für die Mitglieder in absehbarer Zukunft auf der Agenda. Eine Menge Arbeit wird nötig sein, um das "Schweizer Häusl" am Ostflügel der "Alten Mälzerei" zu sanieren, damit es künftig als bühnennahes Kulissenlager dienen kann. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
21.07.2016
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Eine ganze Menge vorgenommen hat sich der Festspielverein für die Zukunft. Zu den Vorhaben zählen nicht nur die "7. Hirschauer-Stückl-Festspiele" im Sommer 2017 mit dem Volksstück "Der Heldenstammtisch".

Optimierung der Tribüne


Im Außenbereich steht auf mittlere Sicht die Optimierung der Tribüne an. Sie soll höhere Stufen erhalten und Platz für rund 430 Besucher bieten. Unter der Tribüne soll eine Toilettenanlage eingebaut werden. Für das Projekt kalkuliert man mit Kosten in Höhe von knapp 38 000 Euro. In der "Alten Mälzerei" ist die Sanierung des Erdgeschosses bereits vollendet. Rund 76 000 Euro wurden investiert, um es dauerhaft für die Steingutausstellung zu nutzen. Im ersten Obergeschoss sollen die Kleiderkammer und der Requisiten-Fundus für die Festspiele Platz finden. Ein Aufenthaltsraum samt Toiletten, ein Museumsraum und ein Lagerraum sowie eine Darre sollen im zweiten Stock untergebracht werden.

Dafür rechnet man mit Kosten in Höhe von rund 33 000 Euro. Für das Dachgeschoss ist eine Nutzung als kleine Bühne für Veranstaltungen angedacht. Die Kostenschätzung dafür beläuft sich auf 31 000 Euro. Weitere rund 25 000 Euro müssten für die Sanierung des Treppenhauses und den Bau der Nottreppe aufgewendet werden. Außerdem soll das Kulissenlager eine neue, näher an der Bühne gelegene Heimat erhalten, und im "Schweizer Häusl" am Ostflügel der Mälzerei untergebracht werden. Für den Häusl-Ausbau hat man rund 23 000 Euro veranschlagt. Insgesamt errechnet sich ein Investitionsaufwand von rund 165 000 Euro. 27 000 Euro sollen an Eigenleistungen eingebracht werden. Zuschüsse erwartet der Verein in Höhe von 13 000 Euro.

Hans Drexler, Alfred Härtl und die Vereinsmitglieder sind sich bewusst, dass die Realisierung des Gesamtprojektes nicht von heute auf morgen erfolgen kann. Man kalkuliert mit einem Zeitrahmen von etwa zehn Jahren, da die Umsetzung ohne Kredite erfolgen soll. Dieser Planung stimmten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung einstimmig zu. Zugleich beauftragten sie den Vorstand, nach Sponsoren zu suchen und die Möglichkeit eines Kulturfonds abzuklären.

Im Moment richten sich die Augen auf die Festspiele 2017, bei denen die Schauspieler bereits auf der fest installierten Bühne auftreten werden. Das Volksstück "Der Heldenstammtisch" von Werner Asam spielt in den Jahren 1870/1871. In dieses werden seitens der Regie wieder "Stückln" eingebaut. Rund 30 Darsteller wirken mit. Ganz besonders gefordert seien bei dem Stück die weiblichen Akteure. Es wird neun Vorstellungen geben (21., 22., 26., 28. und 29. Juli sowie 2., 4., 5. und 6. August). Bei der Hirschauer Kirwa werde man Werbung für das Festspiel betreiben und mit historischen Gewändern beim Kirchenzug mitmarschieren.
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