Erlös des Hirschauer Jura-Gartenfestes an Lebenshilfe gespendet
„Einzigartig“

Vermischtes
Hirschau
11.08.2016
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Lange war es fraglich, ob es 2016 die 27. Auflage des Jura-Gartenfestes geben wird, nachdem Chef-Organisatorin Brunhilde Fehlner ihren Rückzug erklärt hatte. Da ihr das Fest sehr am Herzen liegt, zog sie noch einmal die Fäden, bei der Abwicklung der Bürokratie unterstützt von Christina Wisneth. Ihr Engagement und das der 14 beim Fest aktiven Vereine haben sich gelohnt.

Bei der Schlussbesprechung in der Schloss-Gaststätte konnten an Geschäftsführer Bernhard Albrecht von den Jura-Werkstätten und einen Vertreter der Lebenshilfe 2235 Euro übergeben werden. Seit der Premiere im Jahr 1990 hat man damit für die Behinderteneinrichtung insgesamt 58 280 Euro gespendet.

Laut Fehlner hat man mit 1813 Euro einen ansehnlichen Ertrag erwirtschaftet. Dazu kamen Spenden in Höhe von 422 Euro. Abschließend machte sie deutlich, dass sie definitiv letztmals als Organisatorin zur Verfügung gestanden habe, wohl aber weiter zur Unterstützung bereit sei. Bürgermeister Hermann Falk, der Schirmherr des Festes, dankte Brunhilde Fehlner für die Organisationsarbeit und Christina Wisneth für die Bereitschaft, mit der Kolping-Theatergruppe als Veranstalter aufzutreten. Er hoffte, dass die Vereine weiter bei der Stange bleiben. Ihr soziales Engagement verdiene höchste Anerkennung. Überzeugt war er, dass das Geld bei den Jura-Werkstätten bestens aufgehoben ist.

Nach Aussage von Geschäftsführer Albrecht wird die Summe nicht 2016 verwendet, sondern 2017 für eine neue Schulküche und einen neuen Werkraum für kreatives Gestalten. Als "weit und breit einzigartig" wurde das Engagement und der Zusammenhalt der Hirschauer Vereine bezeichnet.
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