Fastenessen in der Pfarrei
Anstehen für die Suppe

Großen Andrang gab es beim Fastenessen im Pfarrheim. Rund 120 Gäste ließen sich die vorzügliche Erdäpfelsuppe schmecken. Das Pfarrgemeinderatsteam hatte bei der Bewirtung der Gäste alle Hände voll zu tun. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
11.03.2016
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Fasten scheint wieder "in" zu sein bei den Gemeindemitgliedern von Mariä Himmelfahrt. Jedenfalls gab es zur Mittagszeit beim Fastenessen im Pfarrheim an der Kolpingstraße einen großen Gästeandrang. Nicht ohne Grund.

Als Braten-Alternative gab es eine kräftig-deftige Oberpfälzer Erdäpfelsuppe. Zusammen mit frischem Bauernbrot sättigte sie kaum weniger als das gewohnte Sonntagsmenü. Die Kinder entschieden sich allerdings fast ausnahmslos für die Nudeln mit Tomatensoße, die mit auf der Speisenkarte standen. Ob Suppe oder Nudelgericht - alles schmeckte vorzüglich, so die Resonanz der Esser. Die Köchinnen wurden für ihre Künste durch die Bank gelobt: "Guat hot's g'schmeckt, döi Supp'n! Döi kannt's öfter geb'n!"

Unter der Regie von Marina König hatte die Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Fellner und ihr zwölfköpfiges Team - darunter auch einige Männer - in der Schulküche der Grund- und Mittelschule von 8 bis 11 Uhr alle Hände voll zu tun, um die Mahlzeit vorzubereiten. Rektor Hans Meindl hatte dafür die Nutzung erlaubt. Es mussten immerhin über 25 Kilogramm Kartoffeln geschält werden. Zusammen mit je zwei Kilogramm Speck, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Lauch ergaben sie - fein gewürzt mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat und Petersilie - eine ausgesprochen schmackhafte Erdäpfelsuppe. Ab 11.30 Uhr wurde sie im Pfarrheim an den Mann und an die Frau gebracht.

Angesichts des Gästeandrangs mangelte es den zehn Wirtsleuten aus dem Pfarrgemeinderatsteam nicht an Arbeit. So mancher Esser begnügte sich nicht mit einem Teller, sondern fasste kräftig nach. So waren am Ende die Suppentöpfe geleert und acht Kilogramm Bauernbrot verspeist. Auch von den zwei Kilogramm Nudeln und zweieinhalb Litern Tomatensoße blieb so gut wie nichts übrig. Sehr gut angenommen wurde auch die Kuchentheke. So mancher Gast nahm ein Stückchen für seinen Nachmittagskaffee mit nach Hause, andere ließen sich beides noch im Pfarrsaal munden.

Sie alle folgten dem vom ehemaligen Stadtpfarrer Norbert Demleitner formulierten Motto: "Fastenessen bedeutet für mich, wenn ich mich mit einem einfachen Essen begnüge und das dadurch eingesparte Geld für eine gute Sache spende!"

Dass diese Devise offenkundig von vielen beherzigt wurde, zeigt der Erlös in Höhe von knapp 600 Euro, der im Spendenkörbchen landete. Die Summe kommt in vollem Umfang Misereor zugute, betonten die Verantwortlichen.
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