Frauenbund Hirschau besichtigt Müllkraftwerk Schwandorf
36 Frauen und 4 Männer werfen einen tiefen Blick in den Feuerschlund

Vermischtes
Hirschau
28.04.2016
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Dass die Müllabfuhr den Restmüll in das Müllkraftwerk Schwandorf bringt, ist den Allermeisten klar. Über das, was dort mit dem Abfall geschieht, haben deutlich weniger Leute eine Vorstellung. 36 Frauenbundmitglieder und vier Ehemänner wissen nun darüber genau Bescheid. Sie nahmen an einer Besichtigung der Müllverbrennungsanlage teil. Eine Menge Interessantes über die energetische Verwertung des Mülls verschaffte Claudia Rupprecht, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebes, der Besuchergruppe mit dem Film "Aus Müll wird Energie". Er demonstrierte, wie aus dem durch die Verbrennung erzeugten Hochdruckdampf Fernwärme, Prozessdampf und Strom erzeugt werden. Damit werden rund um die Uhr die ansässigen Industriebetriebe und Haushalte der Schwandorfer Bürger versorgt. Das ZMS leiste so einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit. Das Entsorgungsgebiet umfasse rund 15 000 Quadratkilometer, also ein Fünftel der Fläche Bayerns. Im Jahr 2014 seien im Müllkraftwerk etwa 292 000 Tonnen Haus- und Sperrmüll und 161 000 Tonnen Gewerbemüll angeliefert worden. Der Betrieb habe 300 Mitarbeiter. Ein Rundgang schloss sich an, bei dem der Anlieferungsbereich genauso besichtigt wurde wie die Verbrennungsanlage, wo man einen Blick in das Feuer einer Ofenlinie werfen durfte. Abschließend ließen die Hirschauer Frauenbundmitglieder ihre nachmittägliche Exkursion im Waldhotel Schwefelquelle bei einer Brotzeit ausklingen. Bild: u

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