Frauenbund spendet für Sozialstation und Seniorenheim
Ein großes Herz

Der Katholische Frauenbund überreichte Spenden an Caritas-Sozialstation und BRK-Seniorenheim St. Barbara (von links): Roswitha Wendl, Gerlinde Siegert, Seniorenheimleiterin Astrid Geitner, Sozialstations-Geschäftsführer Diakon Richard Sellmeyer und Irmgard Sellmeyer. Bild: u
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Hirschau
24.12.2015
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Mit dem Orchester des Musikzugs, dem Gemischten Chor des Gesangvereins 1860, den Ehenfelder Sängern und der Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation wirkten vier örtliche Musik- und Gesangsgruppen am 30. Adventssingen in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit. Die Organisation lag in den Händen von Diakon Richard Sellmeyer. Sie alle traten zugunsten der Sozialstation kostenlos auf und bescherten den rund 200 Besuchern eine ansprechende besinnliche Stunde. Am Ende landeten genau 389 Euro in den Spendenkörbchen.

Der Frauenbundvorstand beschloss einmütig, die Spendensumme auf 1000 Euro aufzustocken. Diesen Betrag überreichte das Führungstrio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert an Diakon Richard Sellmeyer, den ehrenamtlichen Geschäftsführer der Sozialstation. Wendl erinnerte, dass diese Großzügigkeit des Frauenbunds gegenüber der Pflegeeinrichtung nicht von ungefähr komme. Schließlich sei die Station ein "Kind des Frauenbunds". Vor 38 Jahren sei sie aus dessen Hauskrankenpflegekurs entstanden. Unter der ursprünglichen Bezeichnung "Zentrale für ambulante Pflegedienste" sei sie von der damaligen Vorsitzenden Betty Bösl ins Leben gerufen und fast drei Jahrzehnte lang geleitet worden.

Sellmeyer dankte für die Spende, die man gut brauchen könne. Es gebe eine Reihe von Dienstleistungen, die vom Sozialstationsteam erbracht werden, für die es keinen Kostenträger gibt. Dazu zählten die Begleitung von Senioren bei Arztbesuchen oder Einkäufen, aber auch Dienstleistungen in der Familienpflege.

Die Sozialstation war nicht die einzige örtliche Pflegeeinrichtung, die der Frauenbund mit einer Spende bedachte. Das Führungs-Trio hatte auch für das BRK-Seniorenheim St. Barbara ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Höhe von 500 Euro im Gepäck. Bei der Übergabe der Finanzspritze unterstrich Roswitha Wendl, dass dem Frauenbund neben der ambulanten auch die stationäre Pflege ein großes Anliegen sei. Beides sei in Hirschau durch Sozialstation und Seniorenheim optimal gelöst. Man habe erfahren, dass bei Heimleiterin Astrid Geitner die Anschaffung einer Klangschale ganz oben auf dem Wunschzettel stehe. Für deren Kauf sei die Spende gedacht. Geitner betonte, dass man die regelmäßige finanzielle Unterstützung durch den Frauenbund sehr zu schätzen wisse. Um die Spenden zu ermöglichen, müssten bei den verschiedenen Frauenbundaktionen viele Hände zusammenhelfen.
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