Fritz Dietl war im Mai während des Erdbebens in Nepal, um sein Patenkind zu besuchen
Der rote Punkt bringt Glück

Die sechsjährige Nepalesin Pratima begrüßte ihren Paten Fritz Dietl (rechts) mit einer Zeichnung und einem roten Punkt, den sie ihm auf die Stirn malte. Vielleicht habe ihm der das Glück beschert, um das Erdbeben wenig später unbeschadet zu überstehen, meint Dietl, der am 13. Januar einen Vortrag über die Reise hält. Bild: fdl
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Hirschau
23.12.2015
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Das Erdbeben in Nepal haben die meisten Menschen zum Jahresende schon wieder vergessen. Aber nicht Fritz Dietl aus Ehenfeld, der zur Zeit des Erdbebens im Mai sein Patenkind Pratima in einem kleinen Dorf im Süden des Landes besucht hat.

"Pratima ist sechs Jahre alt und geht noch in den Kindergarten", erzählt Dietl dazu. "Sie war überhaupt nicht schüchtern und hat mich mit einer Blumenkette und einem roten Punkt auf die Stirn, der Glück bringen soll, begrüßt. Zusammen mit ihrer Mutter zeigte sie mir ihr kleines Holzhaus, in dem sie leben, und schenkte mir eine Zeichnung, die sie für mich gemalt hatte."

Pratimas Vater arbeitet in Abu Dhabi und ist nur einmal im Jahr daheim bei seiner Familie. Anschließend unternahm Dietl eine Trekking-Tour durch das Land und erlebte in Pokhara das Erdbeben, das in der Stadt aber so gut wie keine Schäden anrichtete.

"Als wir drei Tage später nach Kathmandu zurückkehrten, waren auf allen Grünflächen Zelte und Planen aufgebaut, weil die Leute noch Angst hatten, in ihre Wohnungen und Häuser zurückzukehren. Ich habe zwar die ganzen Beben mitgemacht, es bestand jedoch keine direkte Gefahr für mich - vielleicht hat mir Pratimas roter Punkt auf der Stirn wirklich Glück gebracht und mir geholfen, dass ich diese dreieinhalb Wochen in diesem faszinierendem Land mit diesen freundlichen Menschen ohne Schaden erleben durfte", berichtet Dietl.

Er hält am Mittwoch, 13. Januar, um 19.30 Uhr bei der KLB Ehenfeld im Pfarrheim einen Vortrag über seine Nepal-Reise. Motto: "Natur, Kultur und ein Erdbeben".

Plan InternationalFritz Dietl ist Pate von Pratima über "Plan International", eines der ältesten Kinderhilfswerke. es ist in 51 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas tätig. Eine Patenschaft kostet 28 Euro im Monat. In Hirschau gibt es 19 Plan-Paten, in Bayern 58 274.
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