Großes Lob für den Oberpfälzer Waldverein Massenricht
Turm steht wieder da wie eine Eins

Hauptvorsitzender Armin Meßner (links) aus Weiden überreichte dem Vorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins Massenricht, Gerhard Lehner, das silberne Ehrenzeichen. Bild: frt
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Hirschau
07.03.2016
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Großes Lob erhielt der Oberpfälzer Waldverein (OWV) Massenricht: "Es gibt wenige Vereine, die ein so großes Angebot an Freizeiteinrichtungen vorweisen können", stellte der OWV-Hauptvorsitzende Armin Meßner fest.

Massenricht. (frt) Der Funktionär aus Weiden lobte die großen Anstrengungen des Massenrichter Zweigvereins. Er hob den besonderen Charakter des Rödlaser Bergs mit Turm, Hütte, Geopark, Gehege, Wanderwegen und Spielplatz hervor.

Fristgerecht abgeschlossen


Vorsitzender Gerhard Lehner verwies bei der gut besuchten Jahresversammlung im Feuerwehrgerätehaus von Massenricht in seinem Jahresbericht auf zwei bedeutende Maßnahmen, die beide sehr erfolgreich realisiert worden seien. Die Sanierung des Rödlasturms habe fristgerecht abgeschlossen werden können. Ohne die tatkräftige Unterstützung durch Architekt Heiner Schwirzer wäre das Projekt in so kurzer Zeit und zur Zufriedenheit aller Beteiligten nicht umsetzbar gewesen, sagte Lehner.

Weiter verwies der Vorsitzende auf die gelungene Fertigstellung der beiden Geopark-Wanderwege von Massenricht und Freihung, bei denen der OWV Massenricht federführend gewesen sei. Dabei habe man die Gemeinde Freihung mit ins Boot genommen. Josef Kohl aus Massenricht und sein Namensvetter aus Elbart hätten es mit sehr großen Einsatz in kürzester Zeit geschafft, die geologischen Besonderheiten dieser Landschaft sehr markant darzustellen.

70 Prozent Zuschuss


Diese beiden Großmaßnahmen seien nur möglich gewesen, weil Euro regio grenzüberschreitend mit einem Partner aus Tschechien Zuschüsse gewährt habe. Aus diesem Fond habe der OWV Massenricht 70 Prozent der Gesamtkosten erhalten. "Ohne diese Finanzierung wäre der Verein nicht in der Lage gewesen, diese Projekte zu stemmen", unterstrich Lehner. Der tschechische Partner aus Plana habe seinerseits auch einen Geopark gestaltet, allerdings mit wesentlich geringeren Investitionen. Der Vorsitzende dankte allen Beteiligten für die sehr zügige und hervorragende Mithilfe bei der Vorbereitung und die erbrachten Eigenleistungen. Dank galt auch den beteiligten Firmen für ihre fristgerechte Arbeit.

Kassenverwalterin Barbara Fick hob hervor, dass trotz der zwei Baumaßnahmen die Verbindlichkeiten des Vereins nicht gestiegen seien. Mit Zuschüssen, Spenden und vor allem Eigenleistungen hätten die Kosten bewältigt werden können.

Wichtiges Thema bei der Versammlung war die Ablösung der Einrichtungsgegenstände der Rödlaser Berghütte vom ehemaligen Pächter Robert Kleber. Nach langen, zähen Verhandlungen über Monate hinweg lag den Mitgliedern nun ein Vergleichsangebot zwischen beiden Parteien vor. Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder bei zwei Enthaltungen dem Kompromiss zu. Bei Zahlung der vereinbarten Summe gehen unter anderem Theke, Bestuhlung und die gesamte Kücheneinrichtung in das Eigentum des Waldvereins über.

Aus der Hand des Hauptvorsitzenden Armin Meßner erhielt Vorsitzender Gerhard Lehner das silberne Ehrenzeichen des Hauptvereins. Gerhard Lehner würdigte die ehrenamtliche Leistung der Mitglieder.
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