Hauskirwa im Seniorenheim St. Barbara in Hirschau
„So schöi wöi fröiha“

Ein volles Haus gab es bei der Hauskirwa im Seniorenheim St. Barbara. Zu dem zünftigen Brauchtumsfest hatten sich auch zahlreiche Nicht-Heimbewohner eingefunden. Zum Gelingen trugen die Zwergerln des Heimat- und Trachtenvereins mit ihren Auftritten und Franz Dolles bei, der mit seiner Steirischen die Senioren mit Musik und Gesang unterhielt. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
22.10.2016
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"Döi Kirwa woar grod so schöi wöi fröiha. D'Musi hot passt, döi Kinder hom so schöi tanzt und Köichln und erscht recht die Erdäpfl mim frischen Butter hom prima g'schmeckt." Ob Heimbewohner oder Gäste - alle waren angetan von der Hauskirwa, die im Festsaal des Seniorenheims St. Barbara gefeiert wurde.

Unter den Hirschauer Senioren scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass es bei der Seniorenheim-Hauskirwa zünftig zugeht. Jedenfalls konnte Heimleiterin Astrid Geitner viele älteren Menschen, die nicht im Heim leben, zu dem Brauchtumsfest begrüßen. Für Kirwastimmung sorgten Franz Dolles mit seiner Steirischen sowie die zehn Zwergerln des Heimat- und Trachtenvereins, die bei ihren herzigen Tanzauftritten von drei Mädchen aus der Trachtlerjugend unterstützt wurden. Dolles traf mit bekannten Volks- und Schunkelliedern den Geschmack seines Publikums. Die Mädchen und Buben der Zwergerlgruppe - die jüngsten waren zweieinhalb Jahre alt - legten unter der Regie von Eva Ries traditionelle Volkstänze aufs Parkett. Den Kreistänzen "Ich bin ein kleiner Esel" und "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7" folgten "Hans bleib daou", die Fingerl-Polka und der "Hans Adam", die bei den Kleinen Schimpf- und Popo-Tanz heißen. In der letzten Runde präsentierten sie das Spiel "Der Igel will zum Tanzen gehen" und das Bewegungslied "Ein Elefant", bei dem die Senioren kräftig mitmachten. Lautstark wurden sie bei "Hänschen klein", das Hanna Ries mit ihrer Flöte vorspielte. Die jungen Trachtler genossen den donnernden Applaus, den sie zum Abschluss ihrer Auftritte ernteten.

Astrid Geitner und ihr großteils ehrenamtliches Betreuungsteam sorgten für frische Kücheln und ein Kirwakuchen. Diese Köstlichkeiten schmeckten den Senioren genauso wie später die selbst ausgerührte Butter samt Kartoffeln, Buttermilch, Bauernbrot und Käse.
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