Herausforderung und Ermutigung
In dreieinhalb Stunden auf den Mariahilfberg

Vermischtes
Hirschau
29.06.2016
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Am ersten Sonntag des Amberger Bergfestes sind Gläubigen der Hirschauer Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt und der Ehenfelder Pfarrei St. Michael zu Fuß zum Mariahilfberg gepilgert. Um 4.30 Uhr machten sich die Wallfahrer in Begleitung von Pfarrer Hans-Peter Bergmann auf den Weg. Über 180 Menschen beteiligten sich. Der Dank von Wallfahrtsleiter Wolfgang Weih galt den Feuerwehren Hirschau und Ehenfeld für die Sicherung des Weges, dem Hirschauer BRK und Alfred Härtl, der zum neunten Mal für die Pilger als Erinnerung ein Wallfahrtsbild gestaltet und finanziert hat. Singend und betend zogen die Gläubigen zunächst entlang der B 14 stadtauswärts bis zum Ortsende von Hirschau. Weiter ging es auf dem Geh- und Radweg durch Krondorf und Urspring nach Steiningloh, wo die Wallfahrer jeweils unter Glockengeläut empfangen wurden und sich weitere Pilger in den Zug einreihten. In Immenstetten wurde eine kleine Rast eingelegt. Über das Industriegebiet führte der Weg in Richtung Raigering. Nach dreieinhalb Stunden Fußmarsch waren die Pilger am Mariahilfberg angelangt und nahmen am feierlichen Wallfahrtsgottesdienst teil. Die Wallfahrt sei zwar eine körperliche Herausforderung, aber zugleich eine geistliche Ermutigung, auf dem Weg des Christseins in froher Gemeinschaft voranzuschreiten, sagte Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Franz Meiler daran, dass die Bergfestwoche diesmal unter dem Motto "Worte die von Herzen kommen ... und zu Herzen gehen" steht. Es gebe manchmal Worte, die in uns hineingehen und in uns bleiben und auch nicht mehr vergessen werden, erklärte der Geistliche. Nach dem Gottesdienst kehrten die Pilger auf dem Bergfest noch zu Bratwürsten und Bier ein. Bild: häd

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