Hirschauer Grundschüler veranstalten für Eltern und Großeltern ein Lesefest
Aus voller Kehle: „Tiritomba“

Die 24 Mädchen und Jungen der Kombiklasse 1/2 veranstalteten zusammen mit ihrer Klassenleiterin Hildegard Feyrer (rechts) ein Lesefest und hatten dazu Eltern und Großeltern eingeladen. Bild: u
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Hirschau
21.05.2016
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Von Astrid Lindgren stammt der Satz: "Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer." Die 24 Mädchen und Jungen der Kombiklasse 1/2 haben dieses Abenteuer erfolgreich bestanden und große Fortschritte gemacht. Grund genug für die Kinder und ihre Klassenleiterin Hildegard Feyrer, ein Lesefest zu feiern und dazu die Eltern und Großeltern einzuladen.

Für die Gäste hatte man ein abwechslungsreiches Programm mit Musikstücken, Liedern, Gedichten und Geschichten einstudiert. Die Flötenkinder legten mit "Rumba" gleich richtig los und die gesamte Klasse setzte mit dem Abc-Rap noch ein temperamentvolles Stück drauf. Natürlich durfte das Lied "Alle Kinder lernen lesen" nicht fehlen, das aus voller Kehle geschmettert wurde. Ohne Haspler oder Stocken und top-betont trugen die Schüler die Gedichte "Die Tulpe" von Josef Guggenmos, "Der Frühling kommt bald" von Christian Morgenstern, "Frühling" von Ilse Kleeberger und sogar Heinrich Heines "Leise zieht durch mein Gemüt" vor.

Die Erstklässler erfreuten ihr Publikum mit Helme Heines Gedicht "Der Hase mit der roten Nase" und weiteren Werken von Ursula Wölfel und Eva Rechlin. Frühlingslieder und Flötenstücke sorgten für Abwechslung. Zum Liebling von Akteuren und Zuhörern avancierte das italienische Kinderlied "Tiritomba". Im zweiten Teil des Buchstaben- und Lesefestes hatten Kinder und Eltern gemeinsam sechs Lesestationen zu bewältigen. Da wurden lustige Sätze gewürfelt, Buchstaben-Dominos und Memorys zusammengesetzt, T-Shirts bedruckt und bemalt und Lieblingsgeschichten vorgelesen.

Nach so viel geistiger Arbeit war es an der Zeit, etwas für das leibliche Wohl zu tun. Die Sachen auf dem von den Eltern vorbereiteten Büfett, unter denen auch so manches Schmankerl aus Buchstaben zu entdecken war, mundeten Klein wie Groß.

Rektor Hans Meindl war sichtlich angetan von dem Lese- und Buchstabenfest. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Interesse am Lernort Schule und sparte nicht mit Anerkennung für die fleißigen und erfolgreichen Leser.
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