Hirschauer Seniorentreff wichtige Einrichtung für die Stadt
Große Bedeutung für ältere Menschen

Der Seniorentreff genießt bei Bürgermeister Hermann Falk große Wertschätzung. Bei der letzten Zusammenkunft vor der Sommerpause erschien er als Überraschungsgast mit einer 300-Euro-Spende im Gepäck. Bild: u
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Hirschau
04.07.2016
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In Hirschau ist man in Sachen Seniorenarbeit gut aufgestellt. Neben dem BRK-Seniorenheim St. Barbara, dem betreuten Wohnen im Haus Conrad und der Caritas-Sozialstation zählt der Seniorentreff zu den tragenden Säulen. Dass diese Einrichtung bei ihm einen hohen Stellenwert genießt, unterstrich Bürgermeister Hermann Falk, als er die letzte Zusammenkunft vor der Sommerpause besuchte. Von den Damen, die gerade ihre Gymnastikstunde mit Hildegard Siegert absolviert hatten, wurde er mit viel Hallo begrüßt. Beifall brandete auf, als er an Maria Ott einen 300-Euro-Spendenscheck für die Vereinskasse überreichte.

Ins Leben gerufen wurde der Seniorentreff 1985 vom damaligen Pfarrer Edwin Völkl. Domizil ist seither die Altentagesstätte im katholischen Pfarrheim. Die Einrichtung steht allen Senioren, egal welcher Konfession, zur Verfügung. Von 1985 bis 2001 war Anna Pflaum der gute Geist des Seniorentreffs. Diese Rolle übernahm anschließend für elf Jahre Lydia Wisgickl, tatkräftig unterstützt von ihrem Mann Adolf. Seit 2012 engagiert sich ein neunköpfiges Leitungsteam für den Seniorentreff. Aktuell kommen jeden Donnerstag 25 bis 30 Seniorinnen für zwei Stunden zusammen, mitunter ist auch ein Mann dabei.

Den Teilnehmern wird ein Programm geboten, bei dem Körper, Geist und Seele in gleicher Weise angesprochen werden. Für die Gymnastik sind Hildegard Siegert und Marianne Wild zuständig, für das Gedächtnistraining Irmgard Müller und Luise Hübner. Die Spielenachmittage werden von Maria Ott und Maria Fruth gestaltet, die Sing- und Vorlesestunden von Gisela Witt, Elisabeth Wender und Renate Duksch. Eine Stunde lang wird jeweils fleißig geturnt, gesungen, gespielt und geübt. Dann wird gemütlich geplaudert bei Kaffee und Kuchen.

Der Bürgermeister war sichtlich angetan von der Vielfalt der Aktivitäten, die das ehrenamtliche Leitungsteam den Senioren bietet. "Die Einrichtung ist aus dem Leben der Stadt längst nicht mehr wegzudenken", stellte er fest. Auf reges Interesse stießen Falks Ausführungen zu aktuellen kommunalen Themen wie dem Bau des Marktplatzbrunnens, der voraussichtlich im Oktober oder November errichtet werde.

Erfreut war man darüber, dass die Hauptwege im Friedhof noch heuer gepflastert und mit Leuchten versehen werden. Ausführlich erläuterte der Bürgermeister das neue Projekt Betreutes Wohnen, in dem auch eine Tagespflegeeinrichtung untergebracht wird. Dankbar merkte er an, dass der Bau ohne die 1,5-Millionen-Euro-Spende von Klaus Conrad nicht möglich gewesen wäre.

In der Diskussion wiesen die Frauen darauf hin, dass für ältere Radfahrer die Erhöhung zum Gehweg bei der Bäckerei Schneider eine Gefahrenstelle sei, weil sie kaum sichtbar sei. Eine Frau sei bereits gestürzt.
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