Kinderbibelwoche der katholischen Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld
Mädchen und Buben fiebern mit Elia mit

Bei den szenischen Spielen, mit denen wichtige Stationen aus dem Leben des Propheten veranschaulicht wurden, schlüpfte Diakon Richard Sellmeyer (rechts) in die Rolle des Elia, Angela Schreiner (Zweite von rechts) spielte König Ahab und Beate Dietrich (Dritte von rechts) die Königin Isebel. Erzählerin war Susanne Fehlner-Dobmeyer. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
11.11.2016
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Trotz Fernseher, Video- und Computerspielen ist es auch im Jahr 2016 noch möglich, Kinder für biblische Geschichten zu interessieren. Wer Zweifel daran gehegt hatte - die Kinderbibelwoche der katholischen Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld hätte ihn eines Besseren belehrt.

Gemeindereferentin Barbara Schlosser und ihr 15-köpfiges Organisationsteam hatten für die Mädchen und Buben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, bei dem gesungen, gemalt, gebastelt, gespielt und gemeinsam gegessen wurde. Alles drehte sich um Elia, der in einer Zeit lebte, als sich das jüdische Volk unter König Ahab und seiner Frau Isebel von Gott abgewandt und dem Götzendienst in Form des Baals-Kults zugewandt hatte.

Die erwartungsfrohe Stimmung der Kinder kam schon beim Auftaktlied zum Ausdruck: "Wir dürfen von Herzen uns freun. Gott sagt ja zu dir! Gott sagt ja zu mir! Gott ist für uns da!" Dann ging es mit der Erzählerin Susanne Fehlner-Dobmeyer und einem szenischen Spiel mitten hinein in die Geschichte des Elia, dargestellt von Diakon Richard Sellmeyer. Angela Schreiner übernahm die Ahab-Rolle, Beate Dietrich die der Isabel und Stefanie Scheurer die des frommen Weinbergbesitzers Nabot.

Nachdem ihn Ahab umbringen ließ, um in den Besitz seines Weinbergs zu kommen, kündigt ihm Elias an: "Gott wird dich strafen, denn du bist kein guter König für sein Volk." Am zweiten Tag erlebten die Kinder bei der Erzählung "Elia am Bach Krit", wie ein völlig niedergeschlagener und kraftloser Prophet Gottes Hilfe erfährt und wieder gestärkt wird, indem ihn die Raben mit Brot und Fleisch versorgen und er aus dem Bach trinkt.

Richtig spannend war dann die Geschichte vom Gottesurteil am Berg Karmel, als er den Israeliten die Machtlosigkeit der fremden Götter beweist. Nicht sie, sondern sein Gott entzündet das Feuer am Opferaltar. Am dritten Tag erlebten die Kinder bei der Erzählung "Elia auf dem Berg Horeb" einen ängstlichen Elia, der sich mutlos zurückzieht, nachdem Isebel drohte, ihn töten zu lassen. Im Gegensatz zum Berg Karmel begegnet ihm dieses Mal Gott nicht übermächtig im Feuer oder im Sturm, sondern leise und zart in der Stille.

Mit Feuereifer bastelten die Kinder ein Klangspiel, das mit Raben und mit Bildern vom Feuer und von Weintrauben gestaltet wurde. Einen gelungenen Abschluss fand die Bibelwoche mit einem vom Jugendchor Herzwärts musikalisch gestalteten Familiengottesdienst in der Kirche Mariä Himmelfahrt. Als Elia ließ Diakon Sellmeyer die drei Bibelnachmittage Revue passieren.
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