Kopie des Grabtuchs aus Turin in Ehenfelder Kirche
Körper klar zu erkennen

Pfarrer Hans-Peter Bergmann erklärte in der Ehenfelder Kirche die einzelnen Teile des Turiner Grabtuchs. Bild: fdl
Vermischtes
Hirschau
17.11.2016
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Ehenfeld. Kurz vor Ende des Heiligen Jahres am 20. November war eine Kopie des Grabtuchs aus Turin in der Ehenfelder Pfarrkirche St. Michael. Als vor gut 100 Jahren zum ersten Mal ein Foto von dem Tuch angefertigt wurde, kam auf dem Negativ das Gesicht eines Menschen zum Vorschein.

Seither hat dieses Bild die Gläubigen nicht mehr losgelassen. Ein Faksimile dieses für Christen wertvollen Stücks Stoff ist seit Aschermittwoch im Bistum Regensburg in den Pfarreien unterwegs, die damit Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen gestalten.

Pfarrer Hans-Peter Bergmann ging in Ehenfeld zuerst auf die Geschichte des Tuches ein und erklärte die einzelnen Körperteile, die dort sichtbar sind. Dann konnten die Besucher das Laken aus der Nähe betrachten. Eine Andacht schloss sich an, die noch einmal diese Thematik zum Inhalt hatte.

Der Priester meinte, dass es zwar nicht sicher erwiesen sei, ob Jesu die abgebildete männliche Person ist. "Für alle Christen soll dieses Tuch eine Einladung sein gemäß dem Psalmwort: Dein Angesicht Herr will ich suchen", sagte er.
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