Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins B 747 Hirschau
Riesen, Rex und Farbenzwerge

Als Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurden mit Hans Künzel, Anna Rösch und Willi Lang (vorn, von links) drei verdiente Vereinsangehörige zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dazu gratulierten (hinten, von links): Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz, Vorsitzender Georg Maier und Bürgermeister Hermann Falk. Bild: u (2)
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Hirschau
02.12.2016
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Der Kaninchenzuchtverein ehrte seine Vereinsmeister (von links): Willi Lang (4. Platz), Sieger Wolfgang Högl und Josef Högl (5. Platz).

Sie war wieder zwei Tage lang eine interessante Ergänzung des Weihnachtsmarkts - die große Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins B 747. Im ehemaligen städtischen Bauhof in der Hirschengasse gab es 60 Kaninchen aus neun verschiedenen Rassen zu bewundern.

Vom Deutschen Riesen und den Rex-Kaninchen über den Farbenzwerg bis hin zu den in allen drei Größen vertretenen Widderkaninchen war ein Prachtexemplar neben dem anderen zu bestaunen. Acht der Tiere wurden von den Preisrichtern Erich Wölk (Seubersdorf) und Markus Grillenbeck (Berching) mit dem Prädikat vorzüglich bewertet, 20 mit hervorragend und 25 mit sehr gut.

Vorsitzender Georg Maier eröffnete die Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen zunächst nicht die Zuchttiere, sondern mit Anna Rösch, Willi Lang und Hans Künzel drei verdiente, stadtbekannte Hoserer. Alle drei gehören dem Verein seit über 50 Jahren an und haben diesem in verschiedenen Funktionen gedient. Als Dank für ihre Mitarbeit wurden sie zu Ehrenmitgliedern ernannt. Unter Beifall erhielten sie von Maier die Ehrenurkunden.

Anna Rösch war 24 Jahre lang eine zuverlässige Schriftführerin, zuvor Unterkassiererin. Willi Lang führte den Verein von 1996 bis 2005 als Vorstand, ist seitdem bis heute Vize. Hans Künzel leistet seit 1978 "im stillen Kämmerlein" wertvolle Arbeit als Zuchtbuchführer. Anhand seiner Aufzeichnungen lassen sich die Vorfahren der gezüchteten Tiere genau ermitteln.

Vorsitzender Maier dankte Bürgermeister Hermann Falk für die Übernahme der Schirmherrschaft und die kostenlose Überlassung der Ausstellungsräume. Anerkennung zollte er den fünf Züchtern, die die Lokalschau mit ihren Tieren beschickt haben. Maier betonte, dass die Kaninchenzucht eine arbeitsintensive Freizeitbeschäftigung sei: "Sie fordert den Züchter 365 Tage im Jahr, fernab der Öffentlichkeit." Einmal im Jahr wolle man diese Arbeit in Form einer Schau öffentlich darstellen und die Tiere in Bestform zeigen.

Die Themen Tierschutz, -gesundheit und -wohl seien jedem Züchter ein großes Anliegen, betonte der Vorsitzende. Alle seien bestrebt, beste Voraussetzungen für ihre Kaninchen zu schaffen, da nur gesunde Tiere sich bei der Ausstellung optimal präsentieren. Der Vorsitzende räumte ein, dass das Häuflein der aktiven Züchter klein geworden sei.

Der Bürgermeister zeigte sich stolz darauf, dass es in Hirschau einen Kaninchenzuchtverein gibt. Bei der Organisation der Lokalschau sei Hervorragendes geleistet worden. "Es ist unschwer zu erkennen, wie viel Arbeit und Liebe dahintersteckt", lobte er. Beeindruckt von der Ausstellung zeigte sich auch Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz. Es sei offenkundig, dass die Tiere bei ihren Züchtern in den besten Händen und bei bester Gesundheit sind. Zusammen mit Vorsitzendem Maier ehrte Falk die Vereinsmeister.

ErgebnisseVereinsmeisterschaft: 1. Wolfgang Högl, Helle Großsilber (386,5 Punkte, Ehrenpreis Landesverband), 2. Georg Maier, Großchinchilla (386,5 Punkte, Ehrenpreis Bezirksverband), 3. Gertraud Maier, Deutscher Widder wildfarben (385,0 Punkte). Die Ehrenpreise des Kreisverbands gingen an Wolfgang Högl (Blaue Wiener, 384,0 Punkte) und Willi Lang (Deutscher Kleinwidder wildfarben, 382,0 Punkte). Pokalsieger wurde Vorsitzender Georg Maier. Die von ihm vorgestellten Kaninchen erhielten 481,5 Punkte. Den besten Rammler, einen Burgunder (97,0 Punkte), hatte Josef Högl vorzuweisen, ebenso die beste Häsin, einen Deutschen Riesen wildfarben (97,0 Punkte). (u)
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