Mädchen und Buben des Johanniter-Kinderhauses spielen im Hirschauer BRK-Seniorenheim St. ...
Ältere Herrschaften fiebern mit

Eine märchenhafte Vormittagsstunde bereiteten die Kinder des Johanniter-Kinderhauses Conrad den Bewohnern des BRK-Seniorenheims St. Barbara. Diese waren vom Spiellied "Dornröschen war ein schönes Kind" sichtlich angetan. Besonders gefiel die kleine Olivia in der Rolle des Dornröschens. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
13.05.2016
58
0

In aller Regel ist es so, dass Omas und Opas ihren Enkeln Märchen erzählen. Im BRK-Seniorenheim St. Barbara gab es einen Rollentausch. Die Mädchen und Buben des Johanniter-Kinderhauses Conrad schlüpften zusammen mit ihren Erzieherinnen Kerstin Tapparelli und Tanja Bäumler in die Erzählerrollen und erfreuten die älteren Menschen mit dem Grimm'schen Dornröschen. Dabei illustrierten sie die Geschichte mit dem Spiellied "Dornröschen war ein schönes Kind". Musikalisch begleitet wurde die Märchenstunde von der Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation unter Leitung von Hildegard Kohl.

Als wahrlich schönes Dornröschen hatten die Eltern und Erzieherinnen die kleine Olivia herausgeputzt. Überhaupt waren die Kinder märchenhaft kostümiert - egal ob Pauline als böse und Emilia als gute Fee oder Louisa als mutiger Prinz. Sie und die süße Prinzessin spielten die Hauptrollen bei dem Spiellied, bei dem - zum Vortrag von Leiterin Kerstin Tapparelli passend - die Zöglinge aus dem Kindergarten die Strophen sangen und die aus der Krippe in den Refrain einstimmten.

Die Senioren verfolgten aufmerksam die herzig dargebotene Spielhandlung. Beim Todesfluch der bösen Fee verfinsterten sich die Gesichter, erhellten sich aber wieder bei der Ankündigung der guten Fee, dass die Prinzessin nicht sterben, sondern nur 100 Jahre schlafen soll. Je näher das glückliche Ende des Märchens rückte, umso gelöster wirkten die Zuschauer. Dem Prinzen hätten sie am liebsten geholfen, die Dornenhecke zu durchdringen. Am Ende hätte so mancher am liebsten das Hochzeitsfest des Königspaars mitbejubelt. Am Ende ihrer mit viel Beifall bedachten Vorführung verteilten die Kleinen rote Rosen.

Das Blumengeschenk nutzte Hildegard Kohl zur Aufforderung an die Senioren, die Rosen nicht nur optisch, sondern auch durch Riechen und Fühlen zu erfassen. Gerne folgten sie der Aufforderung, das Dornröschenlied selbst noch einmal zu singen und mit Bewegungen zu begleiten.

Von all dem angetan, berichteten Bewohner eifrig, wer ihnen einst das Märchen vorgelesen oder erzählt hat oder dass sie es selbst gelesen haben. Allseits bestaunt wurde das von Rosmarie Staudigl gebastelte Märchenschloss. Immer wieder aufgelockert wurde die Märchenstunde durch die Walzer, Polkas und Landler der Klangbrettgruppe.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.