Regierung besucht Grund- und Mittelschule
Erfolgsmodell Ganztagsschule

Hirschau ist für die Pilotphase der offenen Ganztagsbetreuung an Grundschulen eine gute Wahl, davon konnten sich für die Regierung der Oberpfalz Karin Förster (Fünfte von links), Sabine Kurz (Dritte von links) zusammen mit Schulamtsdirektor Peter Junge und Schulrätin Beatrix Hilburger (Dritter und Zweite von rechts) überzeugen. Rektor Hans Meindl (rechts), Bürgermeister Hermann Falk (Zweiter von links) und AWO-Vorsitzender Günther Amann (links) begleiteten die Gäste auf ihrem Rundgang. Gabi Meindl (Mitte),
Vermischtes
Hirschau
18.12.2015
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Das offene Ganztagsangebot an der Grund- und Mittelschule Hirschau ist ein Erfolgsmodell. Davon konnte sich die Regierung der Oberpfalz bei einem Besuch der Einrichtung überzeugen.

Als eine der ausgewählten Schulen beteiligt sich die Grundschule Hirschau mit dem Arbeiterwohlfahrt-Ortsverein als Kooperationspartner am Pilotprojekt "Offene Ganztagsschule an staatlichen Grundschulen in Bayern". Sowohl für die Eltern, als auch für den Kooperationspartner biete dieses Modell erhebliche Vorteile, betonte AWO-Vorsitzender Günther Amann. Die Eltern bräuchten, im Gegensatz zur bisherigen Mittagsbetreuung, für die Betreuung ihrer Kinder keine Beiträge mehr zu entrichten, gleichzeitig sei die staatliche Förderung wesentlich höher.

Steigende Nachfrage


Bereits in der Pilotphase sei die Nachfrage nach den Betreuungsplätzen deutlich gestiegen, unterstrich Rektor Hans Meindl die positive Entwicklung: "103 Kinder nutzen in diesem Schuljahr unsere Angebote."

Die höheren Zuwendungen seien zweckgebunden und kämen ausschließlich der personellen Ausstattung zugute, ergänzte Günther Amann. Gegenwärtig würden zwölf Betreuerinnen eine optimale Begleitung bei den Hausaufgaben und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot gewährleisten. Karin Förster betonte, dass die Regierung bei der Ganztagsbetreuung der Grundschüler großen Wert auf die Qualifikation der Mitarbeiterinnen lege. Für die Leitung sei eine pädagogische Fachkraft unumgänglich. Bürgermeister Hermann Falk sicherte die Unterstützung der Stadt auch in personellen Fragen zu. So seien Kombinationslösungen mit den kommunalen Kindergärten denkbar. "Die Ganztagsbetreuung ist gerade für junge Familien bei einer Wohnortentscheidung ein wichtiger Standortfaktor und -vorteil", betonte der Bürgermeister.

Den zeitlichen Ablauf in den Ganztagseinrichtungen schilderte Gabi Meindl. Den Schwerpunkt bildeten die Hausaufgaben. Durch breitgefächerte Qualifikationen der Mitarbeiterinnen könne auch eine bunte Palette an sportlichen, musischen und kreativen Freizeitangeboten unterbreitet werden. Verpflichtend sei die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen. Als günstig bewertete Schulamtsdirektor Peter Junge das Preis-Leistungsverhältnis mit 2,50 Euro pro Mahlzeit. Auf offene Ohren stieß Sabine Kurz mit ihrer Anregung, auf einen ausgewogenen Speiseplan zu achten. "Obst, Gemüse und Salat sollen nicht zu kurz kommen."

Bedingungen ideal


Bei ihrem Rundgang konnten sich die Gäste von der Qualität der Bildungseinrichtung überzeugen. Die Bedingungen seien nahezu ideal, meinte Karin Förster. "Hirschau ist für die Pilotphase eine gute Wahl", lautete ihr Fazit.
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