Schon oft wurde der Frauenbund als „Weltmeister im Spenden“ bezeichnet
Hilfe geht bis nach Südamerika und Asien

Der Frauenbund erwies sich wieder einmal als großzügiger Spender. Mit je 1000 Euro wurden die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder und die Flüchtlingshilfe-Organisation Orienthelfer bedacht, je 500 Euro erhielten das SOS-Kinderdorf Immenreuth, der Solidaritätsfonds "Frauen helfen Frauen" und Schwester Miriam in Bolivien. Von links: Irmgard Sellmeyer, Adele Pscherer (SOS-Kinderdorf), Roswitha Wendl, Petra Waldhauser und Angela Sperber (beide von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder) sowie Gerlinde Sie
Vermischtes
Hirschau
30.12.2015
38
0

Schon oft wurde der Frauenbund als "Weltmeister im Spenden" bezeichnet. Dass das nicht von ungefähr kommt, bewiesen einmal mehr die Hirschauerinnen. Ihre Hilfe geht bis nach Südamerika und Asien.

Hirschau. (u) Mit jeweils 1000 Euro wurden die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder und die Flüchtlingshilfe-Organisation Orienthelfer bedacht. Je 500 Euro erhielten das SOS-Kinderdorf Immenreuth (Kreis Tirschenreuth), der Solidaritätsfonds "Frauen helfen Frauen" und Schwester Miriam in Bolivien.

Das Führungstrio Roswitha Wendl, Gerlinde Siegert und Irmgard Sellmeyer setzte damit die Tradition fort, die Weihnachtszeit zu nutzen, um Organisationen zu unterstützen, die sich vorbildlich sozial engagieren. Zu ihnen gehört seit über einem Jahrzehnt die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder. Deren stellvertretende Vorsitzende Petra Waldhauser erläuterte, wofür die 1000-Euro-Spende verwendet wird. Mit dem Geld werden Wünsche von krebskranken Kindern erfüllt, die in der Onkologie in Erlangen behandelt werden. Waldhauser wies darauf hin, dass die Selbsthilfegruppe sich auch um die Kinder in den Onkologien in Regensburg und Nürnberg kümmert.

Seit zwei Jahren zählt das SOS-Kinderdorf Immenreuth zu den Einrichtungen, die der Frauenbund bezuschusst. Zur Spendenübergabe war Bereichsleiterin Kinderfamilien Adele Pscherer gekommen.

Ihr überreichte Irmgard Sellmeyer einen 500-Euro-Scheck. Mit der Summe sollen die zwei neuen Gruppen bezuschusst werden, die für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet wurden. Betreut werden Kinder und Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Somalia. Die jüngsten Schützlinge seien erst zwölf Jahre alt und teilweise schon mit zehn oder elf Jahren geflohen.

Roswitha Wendl ergänzte, dass an den vom Kabarettisten Christian Springer gegründeten Verein Orienthelfer ebenfalls 1000 Euro überwiesen wurden. Ziel des Vereins ist die humanitäre Hilfe für Opfer des Syrien-Konflikts. Springer reise selbst regelmäßig mit freiwilligen Helfern in den Libanon, habe Feldküchen in die Flüchtlingscamps gebracht und Frauen als Köchinnen ausgebildet.

Laut Gerlinde Siegert bekam der Solidaritätsfonds "Frauen helfen Frauen" des Diözesanverbandes 500 Euro. Aus diesem Topf werden alleinerziehende Frauen, bedürftige Rentnerinnen und Frauen mit schweren Krankheiten finanziell unterstützt.

Die 500-Euro-Spende an Schwester Miriam Holaus konnte nicht persönlich überreicht werden. Sie arbeitet im Krankenhaus in Ascension in der bolivianischen Missionsdiözese Nuflo der Chavez, in der der Hirschauer Bischof Antonio Eduardo Bösl 48 Jahre als Missionar gewirkt hat . Schwester Miriam erhielt die Einnahmen der Elisabethenfeier.

Die Kollekte und der Verkauf von Kuchen und Häppchen hatten 399,20 Euro erbracht. Die Frauen stockten auf 500 Euro auf. Das Geld werde für ein Hilfsprogramm für unterernährte Mädchen und Buben verwendet.

Roswitha Wendl dankte den fleißigen Mitgliedern. Ohne ihr Engagement und ohne die Kundenspenden wären die Hilfen nicht möglich.
Weitere Beiträge zu den Themen: Spende (652)Frauenbund (116)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.