Senioren feiern den Namenstag der heiligen Barbara mit viele Stimmung
Weihnachtslieder aus volle Kehle

Die Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation spielte auf. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
15.12.2015
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Hildegard Kohl, die Leiterin der Klangbrettgruppe, hatte Barbarazweige mitgebracht. Den Senioren war der Brauch, am 4. Dezember diese zu schneiden, sehr wohl in Erinnerung. Meistens nehme man dafür Kirschzweige, die das "Barbara-Wunder" geschehen lassen. Sie erblühen nach drei Wochen, also pünktlich zum Weihnachtsfest.

Bei der Schilderung der Barbara-Legende betonte Kohl, dass diese in den Turm eingesperrt war, weil sie sich zum Christentum bekannte. Die Heilige sei nicht nur die Schutzpatronin der Bergleute, sondern auch die der Artillerie und der Sterbenden. Mit Interesse lauschten die Senioren der Sage vom Barbara-Glöcklein-Läuten. Danach verirrten sich drei Neumarkter Stadtfräulein auf ihrem Heimweg von der Burg auf dem Buchberg. In ihrer Verzweiflung flehten sie Gott um Hilfe an. Plötzlich hörten sie ein Glöcklein schlagen und fanden zurück nach Neumarkt. Zum Dank für die Errettung stifteten die drei eine Glocke. Wie Kohl berichtete, werde die Barbara-Glocke noch heute in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember ab Mitternacht eine halbe Stunde geläutet.

Gefordert war das Gedächtnis der Heimbewohner bei den Advents- und Weihnachtsliedern, die von der Klangbrettgruppe gespielt wurden. Ob bei "Tauet Himmel den Gerechten", "Wir sagen Euch an den lieben Advent", "Macht hoch die Tür", "Leise rieselt der Schnee" oder "Es wird scho glei dumper" - die Anwesenden stimmten textsicher mit ein.
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