Verbesserte Notfallversorgung: Ausschreibung läuft
Notarzt für Hirschau

Über die Entscheidung, dass Hirschau ein Notarzt-Standort wird, freuten sich (von links) Bürgermeister Hermann Falk, ZRF-Geschäftsleiter Andreas Dommer und Richard Reisinger, stellvertretender Rettungszweckverbands-Vorsitzender und Landrat. Bild: hfz
Vermischtes
Hirschau
02.04.2016
192
0

Amberg-Sulzbach. Hirschau bekommt bis Ende dieses Jahres einen Notarztstandort. Diese frohe Kunde überbrachte Richard Reisinger, stellvertretender Rettungszweckverbands-Vorsitzender und Landrat, dem Hirschauer Bürgermeister Hermann Falk. Andreas Dommer, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) erläuterte bei einem Gespräch im Landratsamt die Hintergründe.

"Der notärztliche Bedarf war da, die Krankenkassen haben zugestimmt", bestätigte Dommer die Entscheidung. Ein Gutachten aus München sowie eine unabhängige Strukturbedarfsberechnung für den bestmöglichen Standort haben laut Dommer letztendlich den Ausschlag für Hirschau gegeben. Von hier aus sei der Notarzt bei den meisten Einsätzen binnen 20 Minuten vor Ort.

Reisinger zeigte sich erfreut über diese Entscheidung - um damit über eine künftig noch bessere Notfallversorgung im Landkreis. Bürgermeister Hermann Falk sieht darin nicht nur eine Aufwertung für die Stadt Hirschau, sondern begrüßt ausdrücklich, dass damit für alle Menschen in der Region eine optimale Notfallversorgung vorhanden sei.

Die Ausschreibung, welcher Anbieter den Notarztstandort in Hirschau betreiben wird, wird in den kommenden Wochen vom ZRF auf den Weg gebracht. Anschließend wird feststehen, wo in Hirschau die Wache untergebracht sein wird. Spätestens Ende des Jahres soll der Notarztstandort in Hirschau schließlich seinen Betrieb aufnehmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: ZRF Amberg (7)Notarzt-Standort (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.