Viel Rotwild im Revier der Jagdgenossenschaft Ehenfeld
Elf Hirsche erlegt

Vermischtes
Hirschau
12.04.2016
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Ehenfeld. Mit 36 Mitgliedern gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Ehenfeld im Gemeinschaftshaus. Vorsitzender Hubert Heuberger veranschaulichte seinen Rückblick mit Fotos.

Sehr kostenintensiv sei der Wegebau gewesen, sagte er. Langfristig zahle sich aber eine solide Instandhaltung des Wegenetzes aus. Im Südwesten des Jagdgebiets habe man eine Grenzbegehung vorgenommen. Die Veranstaltung habe für die vielen Teilnehmer interessante Informationen gebracht. Heuer werde komme ein anderer Teil des Jagdgebiets an die Reihe. Heuberger hob das sehr gute Verhältnis zu den Jagdpächtern hervor und bedankte sich bei Bürgermeister Hermann Falk für die enge Kooperation beim Wegebau. Dies bringe für beide Seiten Vorteile.

Der Vorsitzende stellte er zur Debatte, wie heuer der Jagdpachtschilling verwendet werden soll. Bei der Abstimmung war die Mehrheit der Mitglieder dafür, das Geld wieder für den Wegebau zu verwenden und nicht auszuzahlen. Man war sich einig, dass diese Maßnahmen für alle den meisten Nutzen haben. Für die Jagdpächter berichtete Willi Roth, dass er und seine Kollegen die Vorgaben für den Rehwildabschuss erfüllt haben. "Allerdings übernahm diese Aufgabe fast zur Hälfte der Straßenverkehr", bedauerte er. Beim Rotwild hatte man laut Pächter mit elf Tieren sogar rund 31 Prozent aller im Landkreis Amberg-Sulzbach erlegten Hirsche im Revier. Zum aktuellen Verbissgutachten meinte er, dass die Pächter so gut wie möglich versuchten, die Vorgaben zu erfüllen, auch wenn es wetterbedingt nicht immer leicht sei.

Er riet Bauern, die sich über zu große Wildschäden beschwerten und am Rande des Reviers wohnten, mit den Pächtern des angrenzenden Reviers Kontakt aufzunehmen und zu fragen, ob diese ihren Verpflichtungen nachkommen. Abschießend erklärte er, dass Mais für Biogasanlagen nicht zu den Futtermitteln gehöre und so auch nicht entschädigt werden müsse.

Aus dem Plenum kam die Frage, ob beim Gottesdienst vor der jährlichen Versammlung für die verstorbenen Mitglieder eine Messe bezahlt werden könne. Eine lebhafte Diskussion ergab sich darüber, dass bei der Verbissgutachten-Begehung kein Jagdpächter dabei war und die Schäden im Revier sehr unterschiedlich seien.
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