Zauberclown Fabellini lässt Hirschauer Senioren Tränen lachen
Alles haut sich auf die Schenkel

Heimleiterin Astrid Geitner (links) hatte - wie auch die Senioren - trotz genauer Beobachtung keine Erklärung dafür, wie Zauberclown Fabellini (rechts) es schaffte, reihenweise Schwammbälle verschiedener Größe aus seinem Mund zu holen. Bild: u
Vermischtes
Hirschau
02.08.2016
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Wohnen und Leben im BRK-Seniorenheim St. Barbara ist alles andere als langweilig. Beim Sommerfest ging es derart lustig zu, dass sogar Tränen gelacht wurden. Auslöser dafür war der Zauberclown Fabellini mit seinen Gags und verblüffenden Tricks. Wahre Lachsalven gab es im Saal, als der Magier auf dem Kopf von Pfarrer Hans-Peter Bergmann einen aus Ballons gefertigten Heiligenschein wachsen ließ.

Eigentlich sollte das Sommerfest in der Gartenanlage des Heims stattfinden. Der Regen machte jedoch einen Strich durch die Rechnung. Heimleiterin Astrid Geitner musste die Bewohner, deren Angehörige und Freunde sowie Gäste aus dem Haus Conrad im voll besetzten Festsaal begrüßen. Ihr Dank galt dem Förderkreis Altenhilfe mit seinem Vorsitzenden Werner Schulz, der die Fabellini-Gage übernommen hatte. Für den kurzfristig verhinderten Musikanten Nico Simon sprang Thomas Geitner ein. Er spielte mit seiner Diatonischen ganz nach dem Geschmack der Senioren auf. Absoluter Höhepunkt war die Show von Zauberclown Fabellini. Er verblüffte die Zuschauer mit urplötzlich die Farbe wechselnden Seidentüchern und mit einer Serie von Schwammbällen unterschiedlicher Größe, die er unerklärlicher Weise nacheinander aus seinem Mund holte. Da wurden Schwarz-Weiß-Zeichnungen auf einmal farbig und wollte das Wasser im Zauberkrug nicht versiegen.

Heimleiterin Astrid Geitner konnte es nicht fassen, dass sich ihre Uhr auf einmal im Inneren eines Ballons befand. Überhaupt zauberte Fabellini im Nu verschiedene Ballonfiguren. Die Senioren staunten, als er vor ihren Augen weißes, unbedrucktes Papier in Geldscheine verwandelte. Seine Tricks garnierte er immer wieder mit lustigen Verbalattacken. "So viel glacht, hob i scho lang nimmer", bekannte so mancher Besucher, dabei noch immer grübelnd, "wöi der des alles gmacht hot".
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