Zwei jungen Hirschauer gehören bayerischer Delegation bei Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen ...
Handschlag mit Bundespräsident

Mit der 19-jährigen Katharina Stein (rechts hinter Bundespräsident Gauck) und ihrem 24-jährigen Freund Philipp Birner (rechts neben Stein) nahmen zwei junge Hirschauer an den Festivitäten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden teil und durften sogar dem Bundespräsidenten Joachim Gauck (Bildmitte mit Gattin) die Hand schütteln. Sie gehörten zur offiziellen Bürgerdelegation des Freistaats Bayern. Beim Empfang des Präsidenten gesellte sich auch Bayerns Innenminister Herrmann (Sechster von rechts) zur Delega
Vermischtes
Hirschau
06.10.2016
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Großer Auftritt in Dresden: Zwei Hirschauer durften bei der Einheitsfeier in Sachsen den Freistaat Bayern mit vertreten. Katharina Stein (19) und ihr Freund Philipp Birner (24) hielten die weiß-blaue Fahne hoch und kamen Bundespräsident Joachim Gauck ganz nah.

Daher sollten auf Wunsch der sächsischen Staatskanzlei zu den Delegationen Menschen gehören, die sich ehrenamtlich im musikalisch-künstlerischen Bereich engagieren. Die Staatskanzlei in München legte fest, dass die bayerische Delegation aus dem Bereich der Blasmusik kommen sollte.

Zahlreiche Höhepunkte


Katharina Stein erfüllte die Vorgaben gleich in zweifacher Hinsicht. Sie spielt im Orchester des Musikzugs der Stadt Hirschau und tanzt bei dessen Majorettengruppe. Da jeweils Pärchen entsandt werden sollten, kam auch ihr Freund in den Genuss der Teilnahme an den Feierlichkeiten. Er spielt zwar kein Blasinstrument, hat aber reichlich Tanzerfahrung als Weiherer Oberkirwabursch. Bei ihren Schilderungen stand Katharina Stein noch ganz unter dem Eindruck der Dresdner Tage. Das Programm sei voller Höhepunkte gewesen. Begonnen hätten diese mit der Begrüßung der Bürgerdelegationen aus allen 16 Bundesländern in der Hofkirche durch Staatsminister Dr. Fritz Jaeckel.

Ein überwältigendes Erlebnis war für sie der Empfang im Dresdner Zwinger, wo die Gruppe von Ministerpräsident Tillich begrüßt wurde. De facto sei ganz Deutschland an einer langen Kaffeetafel vereint gewesen. Für sie als nach der Wende Geborene seien bei diesem Anlass vor allem die Gespräche mit Ex-DDR-Bürgern hochinteressant gewesen. Dabei habe sie viel für sie Neues über die Verhältnisse vor dem Mauerfall erfahren. Abends sei man, so erzählt Katharina Stein, im Rathaus vom Dresdner Oberbürgermeister empfangen worden, bevor eine gigantische multimediale Inszenierung an der Elbe begonnen habe. Als unter die Haut gehende Erlebnisse schildert sie den Gottesdienst in der Frauenkirche und den Festakt in der Semperoper am Montag.

Nichts mitbekommen


Persönlicher Höhepunkt war für die junge Hirschauerin der Empfang des Bundespräsidenten: "Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass man dem Staatsoberhaupt persönlich vorgestellt wird und es einem die Hand schüttelt." Am Abend sei eine Schifffahrt nach Schloss Pillnitz auf dem Programm gestanden. Gefragt nach den Pegida-Demonstrationen berichtet Katharina Stein, dass sie davon so gut wie nichts mitbekommen habe.

Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass man dem Bundespräsidenten persönlich vorgestellt wird und er ein einem die Hand schüttelt.Katharina Stein
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