Zwölf Vereine ermöglichen gemeinsames Feiern von Behinderten und Nichtbehinderten
28. Jura-Gartenfest Lockt an Pfingsten

Am Pfingstsonntag, 4. Juni, wird die 1990 von Walter Widder (rechts) begründete Tradition des Jura-Gartenfestes unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hermann Falk (Zweiter von rechts) fortgesetzt. Uli Günter (links) hat die Aufgabe als Festorganisator übernommen, die 27 Jahre lang von Brunhilde Fehlner (Mitte) erfüllt wurde. Mit im Bild die Chefin der Kolping-Theatergruppe Christina Wisneth (Zweite von links). Sie nimmt Uli Günter den Formalkram ab, der mit dem Fest verbunden ist Bild: u
Vermischtes
Hirschau
18.05.2017
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1990 begründete Walter Widder die Tradition des Jura-Gartenfestes. Am Pfingstsonntag, 4. Juni, wird sie fortgesetzt. Unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hermann Falk ist um 14 Uhr Beginn im Biergarten des Josefshauses (bei Schlechtwetter im Saal).

(u) "Miteinander - Füreinander" lautet das Motto der Veranstaltung, die erstmals von Uli Günter organisiert wird. Er kann auf die Unterstützung von zwölf örtlichen Vereinen und Organisationen zählen. Mit anpacken werden Mitglieder des Anglervereins, der Frauen-Union, der Dorfgemeinschaft Ehenfeld, des Festspielvereins, des Gesangvereins 1860, des Heimat- und Trachtenvereins, der IG Bergbau-Chemie-Energie, der Kolping-Theatergruppe, des Musikzugs, des TTC Kolping und des Wandervereins. Sie alle helfen beim Auf- und Abbau mit oder sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Auf der Speisenkarte stehen Kaffee, Kuchen, Torten, Bratwüste und Steaks, dazu Bier und nichtalkoholische Getränke.

Auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz. Auf dem Programm stehen Tanzauftritte einer Gruppe der Lebenshilfe und der Majorettengruppe des Musikzugs. Den musikalischen Part übernehmen abwechselnd das Jugendorchester des Musikzugs, die Höidlbrumma und Franz Hirmer. Begleitet von seiner akustischen Gitarre spielt und singt er Evergreens und Oldies. Premiere feiert die frisch gegründete Jura-Band, in der Menschen mit Behinderung musizieren. Unterstützt von Geschäftsführer Bernhard Albrecht, werden sie Songs zum Besten geben. Für Kinder werden Schminkstand und Spielstraße Anziehungspunkte sein. Preise gibt es bei der Tombola.

Der Reinerlös kommt komplett der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach zugute - explizit den Jurawerkstätten. Mit den in den zurückliegenden 27 Jahren überreichten Geldern konnte die Lebenshilfe viele Anschaffungen verwirklichen, die aus den vorhandenen Haushaltsmitteln nicht realisierbar gewesen wären. Die seit der Festpremiere erarbeitete Gesamtspendensumme liegt bei über 58 000 Euro.
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