Amberger Kaolinwerke (AKW) bieten neues Berufsbild an
Qualifizierung der Mitarbeiter immer wichtiger

Die Qualitätskontrolle und die Überwachung der Veredelungs-Prozesse nehmen einen hohen Stellenwert ein. Bild: usc
Wirtschaft
Hirschau
28.10.2016
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Kaolin steht in einem weltweiten Preis- und Qualitätswettbewerb, dem sich auch die Amberger Kaolinwerke (AKW) täglich neu stellen müssen. Die Anforderungen an qualitative Produkte steigen immer weiter - eine Voraussetzung, die nicht nur moderne Produktionsanlagen, sondern hochqualifizierte Mitarbeiter erfordert. Vor diesem Hintergrund schaffen die Amberger Kaolinwerke in ihren Werken Hirschau und Schnaittenbach ein neues Berufsbild. Schon ab September 2017 bietet das Unternehmen die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker an,.

"Unser Ziel ist es, am Markt immer die entscheidende Nasenlänge voraus zu sein, und eine ganz wichtige Voraussetzung hierfür sind gut qualifizierte Mitarbeiter, die diesen anspruchsvollen Weg mit uns in eine erfolgreiche Zukunft gehen", meint Geschäftsführer Dr. Otto Hieber. Die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung stellen die jungen Mitarbeiter der Amberger Kaolinwerke mit überdurchschnittlich guten Abschlüssen unter Beweis. Mit dem neuen Ausbildungsberuf bereitet sich das Unternehmen auf weiter steigende technische Anforderungen vor, auch in dem im Juni in Betrieb genommenen neuen Werk in Schnaittenbach.

Die Verfahrensmechaniker arbeiten künftig an einer wichtigen Schnittstelle: in der Aufbereitung, in der Kaolin, Feldspat und Quarzsand zu hochwertigen Industrie-Mineralen veredelt werden. Diese kommen vielfältig zum Einsatz, u. a. in der keramischen, in der Papier- und in der Glasindustrie. Wie Ausbildungsleiter Tobias Hubmann erläutert, betreiben und steuern die Verfahrensmechaniker die Produktionsanlagen und entnehmen und analysieren dabei auch ständig Proben auf die Einhaltung der Qualitätsvorschriften. Anhand der Laborwerte werden die Anlagen dann feinjustiert. "An diesen Schaltstellen wird ein wichtiger Baustein für unseren Erfolg gelegt", betont Werkleiter Bernhard Neudecker.

Die jungen Mitarbeiter lernen in ihrer dreijährigen Ausbildung die Durchführung von Inspektionen, Wartung der Anlagen sowie Beheben technischer Störungen. Auch der Umgang mit elektronischer Steuerung gehört zum Tagesgeschäft eines Verfahrensmechanikers, weshalb die Azubis in der Lehrzeit eine elektronische Grundausbildung durchlaufen, immer unter Einsatz modernster technischer Geräte und Lehrmittel.

Ausbilder Hubmann hebt die gute berufliche Perspektive hervor, die das Unternehmen durch Fortbildungen und beruflichen Aufstieg ermöglicht. Die Amberger Kaolinwerke bilden derzeit 26 Industriemechaniker und Elektroniker (Fachrichtung Betriebstechnik), drei Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration) und drei Industriekaufleute aus. Die Kaolinwerke sind Teil der international erfolgreichen Quarzwerke-Gruppe, einem unabhängigen Familienunternehmen mit über 3500 Mitarbeitern. Knapp 500 Mitarbeiter sind an den Standorten Hirschau und Schnaittenbach tätig.
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