Hirschauer Schlossbrauerei hat neues Sudhaus
Ein Aushängeschild

Die geladenen Gäste bestaunten das neue Sudhaus der Schlossbrauerei Dorfner in Hirschau. Im Hintergrund die Familie Dorfner. Bild: vt
Wirtschaft
Hirschau
04.05.2016
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Das Jubiläum 500 Jahres Reinheitsgebot nahm Franz Dorfner zum Anlass für die offizielle Einweihung des neuen Sudhauses der Hirschauer Schlossbrauerei. Der katholische Pfarrer Hans-Peter Bergmann und sein evangelischer Kollege Roman Breitwieser übernahmen die kirchliche Segnung der Anlage.

"Gott sei Dank: Es bewegt sich weiter etwas in Hirschau, kleine regionale Brauereien sind das Aushängeschild", sagte Bürgermeister Hermann Falk. Stellvertretender Landrat Martin Weiß betonte, dass Brauereichef Franz Dorfner die Weichen für die Zukunft gestellt hat, auch in energetischer Hinsicht. Projektleiter Johannes Preiß von der Firma Kaspar Schulze freute sich, dass die Abwicklung hervorragend funktioniert hat.

500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot und 204 Jahre Schlossbrauerei Dorfner Hirschau - das bedeute für ihn, Respekt zu haben vor diesen Errungenschaften, sagte Franz Dorfner. Er habe in den vergangenen Jahren einiges investiert, um seinem Sohn Sebastian, der zur Zeit Brauereiwesen studiert, eine gute Startmöglichkeit zu geben, so der Brauerei-Chef. Schlusspunkt dieser Runderneuerung sei das neue Sudhaus.

Die Gäste wurden im neuen Besucherraum mit einer Brotzeit bewirtet. Die neue Anlage erlaubt die Herstellung von kleineren Mengen spezieller Biersorten:. Hier können Einheiten von 1000 bis 2000 Litern je Sud eingebraut werden. Am Samstag, 4. Juni, ab 10 Uhr ist ein Tag der offenen Tür geplant mit Weißwurst-Frühschoppen, Biergarten bis zum Abend und Unterhaltungsmusik. Für dieses Brauereifest wird extra ein Märzenbier nach der gleichen Rezeptur wie beim 200-jährigem Brauereijubiläum im Jahr 2012 eingebraut.
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