Dixielandler spielen seit 20 Jahren
Könner mit Liebe zur Musik

Zur Jubiläumsfeier im Hirschbacher Zuber-Saal holten die Dixielandler viele alte Kracher hervor, die beim Publikum bestens ankamen. Bild: rrd
Kultur
Hirschbach
10.11.2016
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Die Noukirwa in Hirschbach war schuld, dass es die Dixielandler überhaupt gibt. "Des swingt so richtig", hat Hans Loos damals - vor 20 Jahren - festgestellt, als er zusammen mit Klaus Hauenstein, Rudi Gössl und Werner Heiß beim Wogner auf der Sommerseite die Noukirwa noch etwas musikalisch ausklingen ließ.

Die erste Probe


Am 9. November 1996 fand dann im alten Schulhaus in Hirschbach die erste Probe statt. Zu Klaus Hauenstein, Ur- und Erzmusikant aus Hirschbach mit Keyboard und Quetschn, Rudi Gössl, ebenfalls Hirschbacher am Schlagzeug, Werner Heiß aus Pfaffenhofen mit Klarinette und Hans Loos aus Neukirchen an der Posaune kamen noch Peter Grund aus Neuhaus/Pegnitz mit der Trompete, Peter Schertl aus Neukirchen am Kontrabass und Herbert Lindner mit Banjo und Gitarre.

Nachdem Hans Loos vor vier Jahren aus zeitlichen Gründen aufhörte, fand sich mit Norbert Kraus aus Grünreuth ein passender Ersatz. Zur Jubiläumsfeier im Zubersaal in Hirschbach hatten sie noch das Tschäss-Kwartett aus Sulzbach-Rosenberg eingeladen. Uli Lommer, Conny Sommer und Georg Leugner sind in der Sulzbacher Musikszene keine Unbekannten und Klaus Hauenstein macht das Kwartett voll.

Die vier ließen die "Marina" swingen und brachten unter anderem ein Liebeslied von Stefan Remmler, "Ice Cream" gab es dann nicht für alle, sondern von allen: Bigband-Sound im Zubersaal - einfach ein Genuss.

Der Name Dixielandler sagt es schon aus, neben dem amerikanischen Jazz haben die sieben auch die Volksmusik mit Landler und Co im Programm. Dann hängt sich der Klaus die Quetschn um und Herbert Lindner tauscht das Banjo gegen die Gitarre aus und los geht es.

Nach "Lazy River" oder "Flat foot Fudschi" kommt der Egerlandmarsch oder der Happurger Schottisch, ganz wie es beliebt. Auch viele Stücke der legendären Hot Dogs haben die Dixielandler im Programm, wie "Eh la bas", bei dem Klaus Hauenstein seine kreolischen Sprachkenntisse hervorholt.

Einige Anekdoten


Allen Musikanten sieht man die Freude am Spielen an. Dazwischen erzählte Klaus Hauenstein immer wieder einige seiner Anekdoten. Peter Grund war für die Ansage der Musikstücke zuständig, witzig und unterhaltsam. Wer nicht dort war, der war selber schuld. Mit "Muss i denn" verabschiedeten sich die sieben Vollblutmusikanten in die nächsten 20 Jahre, selbstverständlich nicht ohne Zugabe.
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