Bürgermeister wirbt für Radweg

Lokales
Hirschbach
28.03.2015
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Über einen Radweg und einen Campingplatz nachzudenken, gab Bürgermeister Hans Durst seinen Gemeinderäten als Hausaufgabe mit. Was mit dem "Qualitätsbonus plus" für den Kindergarten geschieht, entschieden sie gleich in der Sitzung.

Um die heimische Gastronomie zu stützen, für Touristen und Einheimische, schlug der Bürgermeister einen Radweg von Pruppach über Riglashof nach Eschenfelden sowie von Eschenfelden nach Ratzenhof und dann zunächst bis Achtel vor. Damit wäre auch eine Anbindung zum geplanten Frankenpfalz-Radweg geschaffen.

Naturnahe Wege, landschaftlich reizvoll und entfernt vom Straßenlärm, die einen Ausflug für die ganze Familie ermöglichen - so stellt es sich der Bürgermeister vor. Einige Teilstücke müssten dazu noch besser ausgebaut werden.

Durst hofft auf die Unterstützung aus der Landwirtschaft und auch von den Jagdgenossen. Es sollten allerdings keine "Präzedenzfälle geschaffen werden". Gemeindliche Unterstützung gibt es nur für Rad-, nicht für allgemeine Forstwege. Die Rückmeldungen der Räte waren durchweg positiv.

Campingplatz andiskutiert

Nicht alle, aber doch einige nahmen den weiteren Vorschlag des Bürgermeisters zu einem Campingplatz positiv auf. Kurz andiskutiert wurde schon die Platzfrage. Beim Freibad in Unterhirschbach wäre wohl das wünschenswerteste Gelände, doch hier haben Natur- und Hochwasserschutz Vorrang. Eine weitere Option wäre oberhalb des neuen Speedtreibhauses der Firma Linn.

Dies nahm auch Gemeinderat Horst Linn junior positiv auf. Er sieht darin ein weiteres Angebot für die Kletterregion und eine Möglichkeit einer Wertschöpfung aus der Landschaft.

Im grünen Bereich

Zahlenmäßig im grünen Bereich ist laut Durst die Nahwärme in Eschenfelden. 59 Gebäude würden insgesamt angeschlossen und 3,1 Kilometer Leitung verlegt. Davon seien zwei Drittel schon fertig. Die Grabungsarbeiten hätten schon wieder begonnen. Der nächste Abschnitt sei der Espanweg Nord, danach folgten der Schlosshof und der Kirchenweg. Bis Ende Mai wolle man damit fertig sein, kündigte der Bürgermeister an. Sein Stellvertreter Richard Leißner gab technische Infos.

Probleme gibt es noch mit der Asche-Entsorgung. Diese wird in sogenannte Big-Bags abgefüllt: Hier läuft die Entsorgung noch etwas zäh. Auch gibt es immer noch Anlaufprobleme mit der Anlage, aber man ist auf einem guten Weg. Das alte Schulhaus in Eschenfelden ist noch zu haben, aber seit es im Internet angeboten wird, gibt es Anfragen.

Rund 130 Euro Gewinn machte der Skilift Eschenfelden. Bürgermeister Durst dankte allen, die das ermöglichten. Zu den Benutzungsgebühren von knapp 1000 Euro kam eine 200-Euro-Spende. TÜV-Kosten, Versicherung, Miete und Strom schlagen als Ausgaben zu Buche. Außerdem ist nach Dursts Worten 2016 das "Seil fällig".

Gartler sollen entscheiden

Die Entscheidung über eine Teilnahme am landesweiten Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" des Landesverbands für Gartenbau und Landespflege reichte Durst an die beiden Obst- und Gartenbauvereine weiter. Sozusagen als Osterwunsch äußerte Richard Leißner, dass der Dorfplatz in Eschenfelden zumindest bei den Blumentrögen sauber gemacht werden sollte. (Blickpunkt)
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