Feuerwehr Hirschbach nur bei wenigen Einsätzen gefordert - Guter Zusammenhalt
Mehr Übungen unverzichtbar

Die neue Vorstandschaft der Hirschbacher Feuerwehr geht zuversichtlich in die kommenden Jahre. Das freut auch Kreisbrandinspektor Peter Deiml (Zweiter von links), Kreisbrandmeister Hans Sperber (zweiter von rechts) und Bürgermeister Hans Durst (Dritter von links). Bild: rrd
Lokales
Hirschbach
23.03.2015
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Die Feuerwehr Hirschbach hat mit Johannes Sommer einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Dies ergab die Wahl bei der Generalversammlung im Gasthof Mittelbergwand. Vorsitzender Jochen Päßler blickte kurz auf des vergangene Jahr, Kommandant Ingo Stühler berichtete anschließend von drei Einsätzen.

Der verstopfte Durchlass an der Einfahrt in die AS 6 von Schmidtstadt kommend sorgte bei Starkregen für eine Überschwemmung. Bei einem Verkehrsunfall in Unterhirschbach war die Wehr ebenfalls gefordert. Der Ruf zur KBN-Quest-Halle nach Eschenfelden entpuppte sich als Fehlalarm. Der Kommandant versprach, mehr Übungen anzubieten. "Wer rastet, der rostet" dieser Spruch gilt auch für das Feuerwehrauto. Mindestens 50 Kilometer im Monat sollte das Fahrzeug (Baujahr 1982) bewegt werden, war der Wunsch der Feuerwehrführung. Die Hirschbacher Truppe gelobte Besserung.

Unterhaltsames Protokoll

Wie immer unterhaltsam war das Protokoll von Schriftführer Christoph Müller. Kassier Stefan Steger sprach von einer guten Finanzlage trotz eines kleinen Verlustes im letzten Jahr. Die Neuwahlen verliefen reibungslos. Der bisherige 2. Vorsitzende Harald Rischan scheidet nach 12 Jahren im Amt aus der Vorstandschaft aus und wird noch dementsprechend verabschiedet. Eine Neuwahl ist für den bisherigen 2. Kommandanten im Mai vorgesehen. Vorsitzender Jochen Päßler hat dies bisher in Personalunion ausgefüllt und tritt aus beruflichen Gründen davon zurück.

Bürgermeister Hans Durst versprach in seinem Grußwort das Thema Stiefelbeschaffung endgültig zu lösen. Ein neues Feuerwehrauto gibt es allerdings nicht, das hat er bisher noch keiner Wehr versprochen. "Die Gemeindefinanzen sprechen dagegen".

Kreisbrandinspektor Peter Deiml sprach die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr an. "Wenn Alarm ausgelöst wird, erwarten die Leute, dass wir effizient helfen können. Oft muss in Sekundenschnelle entschieden werden, was zu machen ist, dann muss jeder Handgriff sitzen". Deiml dankte sowohl der alten als auch der neuen Vorstandschaft. Über das weitere Vorgehen in Sachen Digitalfunk informierte Kreisbrandmeister Hans Sperber. Der federführende Kommandant der Gemeinde, Richard Leißner, wird dazu Ausbildungen anbieten. Mit den Wünschen auf eine gute Zusammenarbeit und dem besonderen Dank an Zeugwart Helmut Reif und Hornist Rudi Gössl beendete der alte und neue Vorsitzende die Generalversammlung.
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