Heiterkeits- und Beifallswellen

Lokales
Hirschbach
12.12.2014
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"Herr, wohin sonst sollten wir gehen?" sang Veronika Pickel in einem Lied. Ihre Zuhörer hatten sich für die Hirschbacher St.-Wolfgangskirche entschieden und bereuten es nicht.

"Machet die Tore weit. Gott kommt in unsere Welt, er kommt mit seinem Glanz, nachempfunden mit ganz viel Musik" - mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Gerhard Durst Sänger, Musikanten und Zuhörer zum Adventssingen.

"Advent ist ein Leuchten" sangen die Mitglieder des Gemischten Chors vom Gesangverein "Liederkranz" Hirschbach. Regina Rösch leitete ihn. Dieses Leuchten wollten die Mitwirkenden in die Herzen der Zuhörer bringen. Der Posaunenchor um seinen Dirigenten Jörg Tippmann träumte von einer weißen Weihnacht. "D' Liab vom Himmel kumma is" verrieten die Hirschbachtaler Moila, begleitet von Klaus Hauenstein und Bubi Sommer. Lisa Hauenstein kam mit dem Hackbrett hinzu, um Berglerklänge in die kleine Kirche zu tragen.

Von der Empore herunter klangen harmonische Töne des Schreiner-Trios mit Diatonischer, Kontra-Bass und Gitarre. "Eine kleine Kerze" ließ Alina Scharrer mit ihrer Veeh-Harfe erstrahlen. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Bruder Michael sowie Johannes und Andreas Appel.

Zwei Mal Klausen und ein Mal Achtel - genau diese drei machten sich dann mit einem Menuett auf "Ins Klausner Tol". Johannes Appel begleitete Veronika Pickel mit der Gitarre bei dem Lied "Last Christmas".

Der kleine Engel Lukas hat es immer wieder probiert, aber wenn er Halleluja sang, klang es mehr nach Reibeisen als nach Himmel. Alle gut gemeinten Ratschläge seiner Mitengel halfen nichts. Doch als er vor dem Jesuskind sein Halleluja sang, klang auch sein Gesang wunderschön. Diese und einige andere stad-lustige Geschichten las Renate Haller zwischen den Musikbeiträgen.

"Ihr habt uns überreich beschenkt", dankte Pfarrer Durst den Mitwirkenden. Kleine Geschenke hatte er für die Chorleiter Regina Rösch, Jörg Tippmann, Sepp Gössl und Klaus Hauenstein, der "im Laufe der Jahrhunderte viele junge Musikanten ausgebildet hat". Dieser Versprecher des Pfarrers löste eine kleine Heiterkeitswelle in der Kirche aus, der eine noch größere Woge des Beifalls folgte. Die Spenden der Besucher werden für eine neue Bestuhlung im Haus der Begegnung verwendet.
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